Fremdsprachengedöns

Feb 24, 2026

Die erste Fremdsprache, mit der ich in Berührung kam, war nicht Englisch und auch nicht in der Schule. Es war das Platt meiner Oma. Wenn ich als kleines Kind zu Besuch im Alten Land war und ihre Freunde und älteren Verwandte zu Besuch waren, snackten sie Platt. Das war eben so. Und ich saß daneben, hörte zu, riet, worüber sie sich unterhielten. Ab und zu übersetzte jemand für mich etwas, damit ich über das Thema im Bilde war.

Und ich verstand einiges. Ich konnte auch Platt lesen, oft verstand ich den Inhalt oder ein Wort allerdings erst, wenn ich es mir laut vorlas. Die "Narichten op Platt" oder "Hör mal'n beten to" auf NDR 90,3 oder eine plattdeutsche Fernsehübertragung aus dem Ohnsorg-Theater verfolge ich auch gelegentlich.

Sprechen tue ich Platt allerdings nicht (abgesehen von einzelnen Wörtern und Phrasen).

Da kommt eine App zum Lernen des Plattdeutschen gerade sehr gelegen: "Platt mit Beo". Die App ist ähnlich wie Duolingo aufgebaut. Beo, ein Vogel, führt durch die App und bringt dem Benutzer die platte Sprache bei.

Falls man beruflich auf dem platten Land unterwegs ist, hilft einem diese Vokabelliste weiter.

Und falls man es gerne klassisch mag: Die barocke Oper "Der angenehme Betrug oder Der Carneval von Venedig" von Reinhard Keiser (die mit dem Hut, der drei Ecken hat - auch als Variation für Flöte von Briccialdi oder Génin), uraufgeführt in der alten Hamburger Oper am Gänsemarkt, enthält plattdeutsche Arien.

Sprachen raten

Jul 18, 2023

Tipp für Vertretungsstunden:

Auf der Seite Language Squad geht es um das Erraten von Sprachen und Alphabeten. Bei den Sprachen kann man aus vier Schwierigkeitsgraden wählen, so dass der zugrundeliegende Korpus aus 11 bis 92 Sprachen besteht. Es stehen dann mehrere Antworten zur Auswahl. Bei den Alphabeten gibt es zwei Schwierigkeitslevel, d.h. 20 oder 46 zugrundeliegende Alphabete.

Das Spiel ist ohne Anmeldung zugänglich. Man sollte jedoch für das Sprachenquiz Kopfhörer bereithalten.

Osterferiengedöns

Mär 31, 2023

Von den Osterferien ist nun fast die erste Woche um. Ein kurzfristiger Termin hält mich beratend tätig. Ansonsten räume ich drinnen auf und arbeite draußen im Garten. Ein Anbieterwechsel führt dazu, dass wir morgen entweder einen schnelleren oder gar keinen Internetzugang haben, tertium non datur. Ein Buch mit Kurzgeschichten auf spanisch fast durchgelesen. B1/B2 ist schon sehr herausfordernd gewesen, das vorige mit A2 zu leicht. Irgendwo dazwischen stehe ich offenbar.

Duolingo ist nicht mehr so toll, seit es nicht mehr die Möglichkeit gibt, zwischen Lektionen zu wechseln oder mal das Level einer Lektion schneller abzuschließen. Jetzt geht es ganz linear und man muss jede Lektion mit jedem Level durchspielen und ich kann nicht mehr mitentscheiden, wie ich lerne. Das nervt. Ich nehme dieses Gefühl mal mit in die nächste Unterrichtsvorbereitung.