Die erste Orchesterprobe

Jul 09, 2023

Top 10 der Herausforderungen im Orchester:

10. schnelle Passagen
9. Rhythmik
8. Taktartenänderungen
7. Tonartenwechsel
6. zusätzliche Vorzeichen oder Auflösungszeichen
5. Wiederholungen mit Segno und Coda
4. --
3. --
2. --
1. nach 13 Takten Pause den Einsatz nicht zu verpassen.

Von Flöten

Mai 19, 2023

Heute gibt es ein paar Links aus dem Bereich "Flöten":

  • Die große Bandbreite der Flöten und flötenartigen Instrumente stellt Trevor Wye auf sehr humorvolle Weise hier vor: https://www.youtube.com/watch?v=wd2PNXmvR5Q
    Man beachte die vielen altertümlichen Instrumente wie z.B. das Tripleflageolett (ist das gespielte Stück damit ein Solo oder ein Trio?), aber auch den Knochen und die ganz gruseligen Flöten mit Lichteffekten! Ganz große Comedy!
  • Eine Karottenflöte zum Selberbauen zeigt er in diesem kurzem Video: https://www.youtube.com/watch?v=8c7OR9yCONQ

Außerdem:
Das Problem, auf Tasteninstrumenten eine harmonische Beziehung zwischen den Tönen bei gleichzeitiger Transformierbarkeit herzustellen, wird hier aus mathematischer Sicht dargestellt und auf mehrere Weisen gelöst: https://www.youtube.com/watch?v=nK2jYk37Rlg (Potenzrechnung!!!)

Vom Üben

Mai 03, 2023

Nach den ersten Tönen und leichten Stücken den ersten Endgegner* erreicht: Eine Gavotte, die ich aktuell nur in Zeitlupe spielen kann, weil sonst die Finger nicht hinterher kommen. Von der Intonation ganz zu schweigen. Innerlich denke ich mir, dass ich es noch nicht kann, Motivation und so. Noch tiefer drin finde ich abwechselnd mal das Stück, mal meine Finger doof. Verlangsame das Tempo noch mehr, streiche jegliche Intonation, spiele stur jede Note einzeln, lerne einzelne Takte auswendig, spiele sie einzeln, kombiniere sie mit den Takten davor, verspiele mich wieder. Es ist frustrierend.

* Und jeder, der schon mal ein Computerspiel gespielt hat, weiß, dass der nächste Endgegner noch viel viel schwieriger sein wird. Kafka winkt freundlich herüber.

Vom Einrichten

Apr 30, 2023

Sobald ich eine neue Software entdeckt habe, die ich nicht nach den ersten 5 Minuten komplett unübersichtlich oder sinnlos finde, verbringe ich Stunden mit der optimalen Einrichtung. Wo wird gespeichert? Wie kann ich bereits bestehende Dateien übertragen? Wie fügt sich die Software in meinen Workflow? Kann ich Templates einrichten? Welche Add-Ons gibt es? Welche Tipps hat die Fangemeinde? Undundund.

Das gleiche gilt auch für ein neues digitales Gerät, sei es ein Smartphone, Notebook oder Desktop-Rechner. Stunden-, nein tagelanges Spielen, bis die Bedienung im Schlaf gelingt und ich des Ausprobierens überdrüssig werde.

Und nun das: Vor Kurzem habe ich mit einem neuen Musikinstrument begonnen. Man sollte meinen, dass es da gar nicht so viel einzurichten gibt. Aber nicht mit mir! In welche Tasche passt das Instrument? Wie transportiere ich das Putzzeug? Und ich habe gar kein Federmäppchen für den Bleistift. Will ich und brauche ich überhaupt eins? Gleich mit mehreren Fächern, um das Putzzeug ebenfalls darin zu verstauen? Notenblätter gibt es auch noch in den Musikstunden. Lieber einen Eckspanner oder gleich eine dieser Mappen, in denen man die Blätter einzeln zwischen Folienstreifen einheften kann (damit man noch in ihnen herumkritzeln kann)? Welches Motiv? Oder lieber passende Aufkleber? Bloß keine mit Glitzer!

Am Ende ist es ein buntes Potpourri aus Vorhandenem geworden, das ein wenig modifiziert wird (die Handwerkernotlösung, die am längsten halten wird). Auf Tipps aus der Fangemeinde der Musizierenden warte ich jedoch gern.

Celesta

Apr 30, 2023

Heute erfahren, dass im Tanz der Zuckerfee aus Tschaikowskis "Nussknacker" gar kein Glockenspiel zu hören ist, sondern eine Celesta (von frz. céleste = himmlisch), ein Instrument, das mit einer Tastatur wie ein Klavier bedient wird und einen weicheren Klang als ein Glockenspiel hat. Zu hören ist die Celesta auch in den Filmmelodien von "Kevin allein zu Haus" (Titelmelodie) und "Harry Potter" (Hedwig's Theme) oder als Ersatz fürs Glockenspiel in Mozarts "Zauberflöte".