Auf mehreren Zeitschienen
Etwas eigenartig fühlen sich die Januarwochen an. Während die einen Klassen dem Ende des Halbjahres entgegenfiebern, sind die anderen bereits voll im neuen Halbjahr drin. Schuld daran sind zum einen versetzte Halbjahreswechsel in der Sek. I und der Sek. II, zum anderen das Praktikum in Jahrgang 11.
Für die 12. und 13. Klassen endete diesmal das Semester vor den Weihnachtsferien. Das ist durchaus sinnvoll, wenn das 2. bzw. 4. Semester sonst deutlich kürzer ist. In meinem Grundkurs sind wir also schon Anfang Januar in eine neue Notenrunde gestartet.
Für alle anderen endete heute das 1. Halbjahr mit den dazugehörigen Zeugnissen. Hier war der Januar der Zeitraum, in dem es um Noten und letzte Verhandlungsbesserungsmöglichkeiten ging. Die 11. Klassen sind allerdings diese Woche ins Praktikum gestartet und haben daher letzte Woche schon ihre Zeugnisse erhalten. Für mich als Klassenlehrerin in einer 11. Klasse war daher das 1. Halbjahr irgendwie schon letzte Woche zu Ende. Entsprechend enthusiastisch bin ich auch in den Unterricht der jüngeren Klassen hineingegangen, als würden wir frisch ins neue Halbjahr starten. Was diese Klassen natürlich nicht so sahen.
Und so fühlte ich mich diese Woche, als sei ich auf mehreren Zeitschienen unterwegs: Mitten im neuen Halbjahr und gleichzeitig am Ende eines alten Halbjahres.
Admin