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Sprintstudium Leistungsnachweise

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Als Ergänzung zu den Erwartungen ans Sprintstudium liste ich hier die Leistungsnachweise auf, die ich im Laufe der Zeit erwerben musste. Die Klausuren dauern jeweils zwei Stunden, die Hausarbeiten nehmen mehr Zeit in Anspruch, ca. 2-3 Wochen in den Ferien (darin ist die Nachbereitung des letzten Moduls nicht eingerechnet).

Modul Thema Leistungsnachweis
Vormodul Algorithmik mit Scratch, BYOB und Java
Modul 1 Objektorientierte Programmierung, Datenstrukturen, UML Programmieraufgabe in BYOB, Klausur
Modul 2 Didaktik I Unterrichtsentwurf (10-15 Seiten)
Modul 3 Technische Informatik Klausur
Modul 4 Theoretische Informatik I Programmieraufgabe (Compilerbau) mit Java, Klausur
Modul 5 Datenbanken, Informatik und Gesellschaft Klausur
Modul 6 Graphen und Rechnernetze Mehrteilige Hausaufgabe (in den Sommerferien)
Modul 7 Codierung und Kryptographie Klausur
Modul 8 Theoretische Informatik II, Nebenläufigkeit Klausur
Modul 9 Didaktik II Unterrichtsentwurf (10-15 Seiten)
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Sprintstudium Modul 9 – 3. Tag

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Okay, das war jetzt sehr spät. Aber so ganz ohne Abschluss will ich meinen Bericht hier nicht lassen.

Wir waren ja immer noch beim Thema Didaktik. Und am Tag zuvor waren wir auf dem TILL gewesen, den wir nun besprachen. Danach diskutierten wir noch über zwei Vorträge (Kreativität im Informatikunterricht und Informatik im Kontext). Tja, und dann war es auch schon vorbei, das letzte Modul.

Aber halt, ganz vorbei war es dann doch nicht. In den Ferien musste ich noch einen Unterrichtentwurf verfassen, über Bildcodierung in der 5. Klasse. Da habe ich mal wieder festgestellt, dass ich Hausarbeiten gar nicht mag, also die, die ich selber schreiben muss. Ich schreibe lieber eine Klausur. Doch diesmal habe ich die Hausarbeit nicht nur mit Word geschrieben (jaja, böse, LaTeX ist besser und so, ach drauf gepfiffen), sondern auch die Formatvorlagen für das automatisch erstellte Inhalts- und Quellenverzeichnis genutzt, was seeehr praktisch war. Das werde ich in meinem nächsten Seminarfach unbedingt erwähnen. Und während des Schreibens habe ich gemerkt, dass es so viele Themen gibt, die ich unbedingt einmal unterrichten oder als Projekt durchführen möchte. Oder auch vertieft erforschen.

Tja, nun ist auch diese Hausarbeit fertig und abgeschickt. Nun heißt es warten. Auf die Bewertung der letzten Klausur und der Hausarbeit. Vielleicht auf eine letzte offizielle Abschlussfeier. Und auf die Möglichkeit, aus der Qualifikation einen Masterabschluss (nur eine Formalität, keine Fortsetzung des Studiums) zu machen.

Der nächste Durchgang hat bereits gestartet. Ich hoffe, sie haben alle neben dem vielen Lernen so viel Spaß wie wir! Ich wünsche es ihnen!

</Sprintstudium>

Kategorie: Informatik | Tags:

Sprintstudium Modul 9 – 2. Tag

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Eigentlich stimmt der Titel nur zeitlich, denn wir waren heute nicht in der Uni, sondern beim Tag der Informatiklehrerinnen und -lehrer, kurz TILL, der dieses Jahr in Göttingen im Hainberg-Gymnasium stattfand. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der GI-IBNB (Lehrergruppe der GI für Niedersachsen und Bremen) und durch den Schulleiter folgte Herr Modrows Vortrag „Macht Informatik Freude?“. Als Antwort darauf folgte im zweiten Vortrag eine Präsentation von interaktiven Spielideen mit Scratch einerseits und Smartphone, Lego WeDo, XBox Kinect, Makey Makey, Arduino und Picoboard als Eingabegeräte. Im zweiten Workshop hatte ich die Möglichkeit, solche Spielideen mit Hilfe der Android App „Scratch Sensors“ mal auszuprobieren. Ich kann mir auch gut vorstellen, das ein oder andere sensorgesteuerte Spiel in meiner AG umzusetzen, da hier nur wenige Kosten, wenn überhaupt, anfallen.
Im ersten Workshop ging es um Informatik mit Minecraft.Edu. Hier sehe ich das Problem, dass, wenn nicht gerade viele Schüler eine eigene Minecraft-Lizenz besitzen, diese recht teuer erworben werden müssen.
Morgen ist der allerletzte Tag im Sprintstudium.

Sprintstudium Modul 8 – 3. Tag

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Themen heute: Parallelität und Nebenläufige Prozesse.
Werkzeuge: Java, JavaHamster und snap! (letzteres wegen seiner neuen Funktionen, alles aber noch beta, daher noch recht instabil)
Scratch/BYOB wurde nur kurz erwähnt, da diese Nebenläufigkeit eh beherrschen und Schüler diese hier intuitiv nutzen.
Kennengelernte Darstellungsform: Petrinetze

Im nächsten (und letzten) Modul geht es wieder um Didaktik. Diesmal sollen wir eine Stunde oder eine kurze Sequenz vorstellen, die wir selbst durchgeführt haben. Das bedeutet, ich muss fürs nächste Modul sowohl für die Klausur lernen als auch eine Hausarbeit schreiben. Puh!

Sprintstudium Modul 8 – 1. Tag

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Kurz: KlausurTuringTuringTuring. Und Essen. Überhaupt bestehen Fortbildungen immer aus viel Essen. Besonders diese hier.

Dieses Modul, das den zweiten Teil der Theoretischen Informatik darstellt, widmet sich ausführlich den Turingmaschinen. Heute wurde daher mit Kara und AtoCC geturingt, am Ende auch mit snap!, was früher mal BYOB hieß. Und verglichen mit vor einem Jahr komme ich nun ganz gut mit den Turingmaschinen zurecht. Nur die kombinierte Turingmaschine muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen.
Morgen gehts mit der Berechenbarkeit weiter *wink an Herrn Rau, dessen sehr lesenswerten Blogartikel zum P-NP-Problem ich verlinken werde, wenn ich wieder am Rechner sitze*. Mit funktionaler Programmierung. Und Threads. Es bleibt spannend.

Sprintstudium Modul 7 – 3. Tag

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Am letzten Tag ging es um fehlererkennende und -korrigierende Codes, speziell die Hamming- und die Reed-Solomon-Codes. Letztere bieten auch einen praktischen Hintergrund für den Nutzen von linearen Gleichungssystemen, die in der 11. Klasse in Mathe Thema sind. Und wenn man dann noch Polynomdivision üben will, ist so ein Reed-Solomon-Code perfekt. Leider ist der theoretische Hintergrund dazu nicht so einfach, also könnte man den Schülern nur den Algorithmus ohne Herleitung und die Verwendungsmöglichkeiten geben.

Danach wurden Unterrichtseinheiten zum QR-Code und zum Barcodescanner vorgestellt und eigene Unterrichtsstunden entworfen.

Das Beste kommt aber wie immer am Schluss: Bücher kaufen!

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Sprintstudium Modul 7 – 2. Tag

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Eines der besten Themen der Informatik ist Kryptographie. Weil es Spaß macht, zu rätseln. Weil es reizt, eine verborgene Nachricht zu knacken. Weil es um das Lüften von Geheimnissen geht. Weil es auch eine ganze Klasse über eine Stunde verbissen arbeiten lässt. Weil man dafür niemals zu jung oder zu alt ist.
Der heutige Tag war also eine Reise durch die Geschichte der Geheimniskrämerei und der Codeknacker. Cäsar, Vigenère, RSA, DES, um wichtige Stationen zu nennen. Einiges davon auch ganz gut zu programmieren.
Eine sehr gute Lektüre bekam ich dazu von den Kollegen meiner Ausbildungsschule geschenkt: „Geheime Botschaften“ von Simon Singh (bekannt durch Fermats letztem Satz). Dieses Buch war auch einer der Gründe, Informatik als ein weiteres Fach zu wählen, in Mathe kommt Kryptographie leider kaum noch vor.

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Sprintstudium Modul 7 – 1. Tag

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Es sind lauschige 25 Grad im Schatten und ich sitze von morgens bis abends vorm Rechner. Was habe ich falsch gemacht, als ich mich beworben habe?!?
Drinnen ist die Stimmung super. Wir genießen die Zeichentrickfilme der Schüler, puzzeln mit PovRay und komprimieren Bilder nach gif- und jpeg-Art.
Nebenbei erfahren wir, dass unser Sprintstudium auch offiziell von der Uni Göttingen anerkannt wird. Wir erhalten abschließend die Lehrbefähigung bis einschließlich Abitur. Sollten wir uns auch kurz an der Uni Göttingen einschreiben, so soll es auch den Master of Education im Drittfach Informatik geben.
Essen wartet.

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Sprintstudium Modul 6 – 3. Tag

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Der dritte Tag eines Moduls wird zum Problem für mich. Auch wenn wir früh fertig sind (die ersten beiden Modultage enden nicht vor 18 Uhr, da ist 16 Uhr am letzten Tag schon früh!) und ich mit der Bahn nach Hause fahre, bin ich so groggy, dass ich lieber döse oder am iPad daddel (in der Bahn natürlich, nicht im Modul), statt zu bloggen. Und zu Hause sitze ich dann auf der Couch und bin froh, nicht mehr vorm Laptop oder überm Handy gebeugt zu sitzen. Und dann nehme ich mir vor, den dritten Artikel auch ganz bestimmt am Wochenende zu schreiben. Tja, da sind dann aber Schulvorbereitungen und Klassenarbeiten wichtiger. Kurz, nun sind Ferien und ich reiche hiermit den dritten Modultagsbericht nach.

Ging es am Vortag noch um die unteren Schichten des Internets, waren wir am dritten Tag auf der Anwendungsschicht angekommen. Es wurde also geklärt, wie eine Webseitenanfrage verarbeitet wird, wie eine URL aufgebaut ist und wie Funknetze funktionieren. Dabei spielten auch die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler vom Internet eine wichtige Rolle, die meist darin bestanden, dass Webseitenanfragen über Satelliten statt über stinknormale Kabel laufen. Dagegen helfen können das altbekannte Video aus der Sendung mit der Maus, das Internetspiel der RWTH Aachen (dessen Ereigniskarten allerdings überarbeitet werden sollten, da die immer nur Schlimmes bieten) und das Rollenspiel der Uni Oldenburg, welches zwar für Grundschulen konzipiert wurde, aber sich auch nach meiner Erfahrung als Einstieg durchaus in der Oberstufe eignet.

Sprintstudium Modul 6 – 2. Tag

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Heute ging es um den Aufbau lokaler Rechnernetze und das OSI-Schichtenmodell. Wir haben viel mit der Simulationssoftware Filius expwrimentiert, den Aufbau von IP-Adressen kennengelernt, Unterschiede zwischen Hubs und Switches ermittelt, nur mit Licht von einem Rechner zum anderen Nachrichten übermittelt und mittels BYOB gechattet. Und am Ende wurde über Small Worlds und Scale-Free Worlds diskutiert, ein sehr interessantes Thema, nicht nur für die Informatik.