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Sprintstudium Modul 6 – 3. Tag

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Der dritte Tag eines Moduls wird zum Problem für mich. Auch wenn wir früh fertig sind (die ersten beiden Modultage enden nicht vor 18 Uhr, da ist 16 Uhr am letzten Tag schon früh!) und ich mit der Bahn nach Hause fahre, bin ich so groggy, dass ich lieber döse oder am iPad daddel (in der Bahn natürlich, nicht im Modul), statt zu bloggen. Und zu Hause sitze ich dann auf der Couch und bin froh, nicht mehr vorm Laptop oder überm Handy gebeugt zu sitzen. Und dann nehme ich mir vor, den dritten Artikel auch ganz bestimmt am Wochenende zu schreiben. Tja, da sind dann aber Schulvorbereitungen und Klassenarbeiten wichtiger. Kurz, nun sind Ferien und ich reiche hiermit den dritten Modultagsbericht nach.

Ging es am Vortag noch um die unteren Schichten des Internets, waren wir am dritten Tag auf der Anwendungsschicht angekommen. Es wurde also geklärt, wie eine Webseitenanfrage verarbeitet wird, wie eine URL aufgebaut ist und wie Funknetze funktionieren. Dabei spielten auch die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler vom Internet eine wichtige Rolle, die meist darin bestanden, dass Webseitenanfragen über Satelliten statt über stinknormale Kabel laufen. Dagegen helfen können das altbekannte Video aus der Sendung mit der Maus, das Internetspiel der RWTH Aachen (dessen Ereigniskarten allerdings überarbeitet werden sollten, da die immer nur Schlimmes bieten) und das Rollenspiel der Uni Oldenburg, welches zwar für Grundschulen konzipiert wurde, aber sich auch nach meiner Erfahrung als Einstieg durchaus in der Oberstufe eignet.

Lebenszeit

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In anderen Bundesländern kann man sie nach zwei Jahren Probezeit erhalten, in manchen verkürzt durch gute Noten sogar schon nach einem Jahr. In Niedersachsen gibt es sie einheitlich für alle Lehrer nach genau drei Jahren. Die Verbeamtung auf Lebenszeit.

Der Weg dorthin, also nach Studium und Referendariat, beinhaltet in Niedersachsen einen Unterrichtsbesuch und eine Beurteilung nach eineinhalb Jahren sowie zwei Unterrichtsbesuche, wobei jedes Fach und Sek. I/II abgedeckt sein sollen, und eine weitere Beurteilung am Ende der Probezeit. Seit neuem (April 2012) ist die Beurteilung kein frei vom Schulleiter verfasster Text, sondern ein Ankreuzbogen mit ein paar freien Sätzen zu den Unterrichtsbesuchen. Beurteilt werden sollen natürlich nicht nur die besuchten Stunden, sondern in erster Linie das gesamte Verhalten des Kandidaten während der Probezeit. Sollte es dabei Probleme geben (z.B. zeigt nur Filme im Unterricht, kommt immer zu spät, verweigert Elterngespräche, klaut das Besteck aus dem Lehrerzimmer, schlägt Schüler), kann die Probezeit auf maximal 5 Jahre verlängert werden. Wenn dann immer noch gravierende Probleme auftreten, dann ist Ende mit der Beamtenlaufbahn und dem öffentlichen Schuldienst.

Hat man aber erstmal lebenslänglich, dann bedeutet es nicht unbedingt, dass man bis zum eigenen Lebensende ausgesorgt hat. Es könnte ja auch der bestehende Staat zusammenbrechen, dann wärs das mit dem bestehenden Beamtentum (das ist zwar unwahrscheinlich, aber die letzte Staatsform ist auch erst vor 67 Jahren zusammengebrochen). Insofern ist „Lebenszeit“ zweideutig.

Übrigens gibt es mehrere Arten, die Dienstjahre zu zählen.

1. die Dienstaltersstufen: Sie zählen ab dem 21. Lebensjahr, nach ihnen richtet sich die Besoldung. Alle 2 bis 4 Jahre erreicht man eine neue Stufe, das ist wie eine Gehaltserhöhung. Sollte man allerdings z.B. mehr als drei Jahre im Erziehungsurlaub sein, wird die Stufenzählung für diese Zeit ausgesetzt;

2. die Jubiläumsdienstzeit: Sie zählt ab dem Tag, an dem man im öffentlichen Dienst tätig war. Ausbildung und Wehrdienst zählen nicht dazu, Referendariat schon. Beim 25., 40. und 50. Dienstjubiläum erhalten niedersächsische Beamte eine Dank- und Glückwunschurkunde sowie ggf. einen freien Tag;

3. ruhegehaltfähige Dienstzeiten: Sie besteht aus dem zeiten im Beamtenverhältnis. Diese werden bei Teilzeitbeschäftigung entsprechen reduziert. Dafür werden Referendariat und sogar das Studium darin eingerechnet.

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Im nächsten Schuljahr werde ich leider kein Französisch unterrichten. Stattdessen bekomme ich ein Seminarfach im Bereich Informatik und eine AG. Die Neugestaltung der Seminarfächer (die Schüler können das Seminarfach nicht wählen, sondern erhalten das Seminarfach, das in ihren Stundenplan passt) erfordert, dass ich mich thematisch breiter ausrichten muss, da ich nicht davon ausgehen kann, dass Interesse an Informatik und an Technik von vornherein bei allen Teilnehmern vorhanden ist. Daher läuft das Seminarfach bei mir unter dem Arbeitstitel „Irgendwas mit Computern“ und wird dann hoffentlich mit der ersten Sitzung richtig Gestalt annehmen. Mir schwebt (natürlich nicht ganz uneigennützig) vor, das Programmieren mit Scratch zu zeigen und dann an ausgewählten Beispielen zu zeigen, was Informatik ist, um dann einen Projekttag oder eine Ausstellung zum Thema „Da steckt Informatik drin“ zu erarbeiten.

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Aufgrund eines ziemlich blöden Sportunfalls kurz vor den Ferien ist mein rechter kleiner Finger gebrochen und liegt in Gips. Seitdem erfreue ich mich an der Förderung der Beweglichkeit meiner linken Hand. Schreiben mit der rechten Hand ist nur in Tafelschrift (groß, mit 10 cm Entfernung vom Blatt) möglich, das Tippen mit der linken Hand bin ich eh schon gewohnt, fällt mir also nicht so schwer. Der kleine Finger fehlt mir nicht so sehr in der Bewegung, nur die Schiene ragt so stark hervor, dass ich mit der rechten Hand so wenig machen kann. Und ich habe ja auch nur 10-12 Seiten für meine nächste Modularbeit (ein Unterrichtsentwurf) zu tippen. Ich hoffe, dass der Gips runter ist, wenn ich mit der Vorbereitung für das neue Schuljahr starte. Klar kann ich vieles digital lösen, aber manche Idee plane ich handschriftlich einfach schneller.

Cheat Sheets

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Gerade bin ich auf diese wunderbare Seite mit Postern zu Tastaturkürzeln für diverse Office-Programme gestoßen. Spickzettel sind ja manchmal kunstvoll gestaltet. Aber diese cheat sheets würden sich wirklich gut als Plakat in meiner PC-Ecke machen…

Kategorie: Computer, Diverses | Tags: , ,

Das STOP-Schild auf Seite 127

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Bei heise.de bin ich auf eine spannende Diskussion gestoßen. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger plant, die Schulbücher digital bereitzustellen, um Kosten zu sparen.

Für mich klingt dieser Vorschlag zunächst ganz vernünftig. Die Schulbücher können schnell aktualisiert werden (nicht nur alle 6 Jahre) und Fehler in den Aufgaben können schneller ausgebessert werden. Zudem können die Verlage über Links auf andere Seiten verweisen oder multimediale Texte gestalten. Außerdem erleichtert ein Netbook den Rucksack des Schülers ungemein.

Jedoch sollte man die Nachteile nicht außer acht lassen. Ein Netbook braucht immer Strom („Frau P., ich habe mein Buch vergessen.“ wird zukünftig ersetzt durch „Frau P., ich habe mein Netbook vergessen / mein Akku ist leer.“). Der Schüler muss zunächst ein Netbook haben, die sind ja nicht ganz billig zu haben. Und dann sind die Texte sehr schnell veränderbar, was ich mir bei Geschichtsbüchern nicht unbedingt positiv vorstelle (statt Bücherverbrennung gibts die Datenlöschung oder das STOP-Schild auf Seite 127).

Was meint ihr? Sollten Schulbücher künftig in digitaler Form vorliegen?

TIMMS

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Mit der Überschrift weise ich nicht auf die „Third International Mathematics and Science Study“ hin, sondern auf den Tübinger Internet MultiMedia Server. Dort findet man Aufzeichnungen von Vorlesungen aus verschiedenen Fachbereichen. Kostenlos und unverbindlich. Finde ich prima als Fortbildungsmöglichkeit auf hohem Niveau. Das lässt sich auch ggf. für starke Schüler nutzen. Oder für den Deutschunterricht: „Wie mache ich mir am besten Notizen?“ In Mathe ist das einfach, da wird eh alles an die Tafel geschrieben oder es lässt sich wortwörtlich in der vorgeschlagenen Literatur nachlesen, wenn nicht sogar im Skript. Schwieriger wird’s, wenn nicht mehr alles an der Tafel steht, da muss man sich für seine Mitschriften ein geeignetes System entwickeln, z.B. Cornell Notes.

Aber auch zum erneuten Hören und zum Überprüfen der eigenen Notizen finde ich dieses Projekt toll und nachahmenswert.

Kategorie: Computer, Diverses, Schule | Tags: , ,

Videotutor

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Melanie vom Blog „Literatenmelu“ hat mich gebeten, das folgende bekannt zu geben, was ich hiermit gerne mache.

Hallo

ich hätte eine News-Anregung für Sie:

sofatutor – eine Videoplattform für Schüler und Studenten geht in die Testphase und vergibt 200 Testzugänge.

Als Videoplattform erklärt sich sofatutor am besten selbst im Video.
Link zu unserem Startseitenvideo: http://www.sofatutor.com/
Vimeo link zum embedden: http://vimeo.com/3518904

Über sofatutor:
Auf www.sofatutor.com können Schüler und Studenten ihr Wissen mit Hilfe von Lernvideos verbessern, für einen Bruchteil der Kosten, die für bisher bekannte Nachhilfe-Angebote anfallen.

In den kommenden Wochen wird es möglich sein, den gesamten Mathematik-Stoff der Klassen 7 bis 13 auf www.sofatutor.com (1500 Videos) zu lernen. Mittelfristig soll dort der gesamte Schulstoff, sowie der Stoff hochfrequenter Studiengänge (Jura, BWL, Medizin) abgebildet sein.

Durch Kurse haben Nutzer die Möglichkeit, die einzelnen Videos, in eine thematische Ordnung zu bringen. So kann z.B. ein Mathematiklehrer einen Kurs für seine Schüler zusammenstellen, der den Stoff für die nächste Klassenarbeit behandelt.

Um effektiv lernen zu können, bietet sofatutor verschiedene nützliche Funktionen. So ist es z.B. möglich das eigene Wissen nach jedem Video zu überprüfen, das Video zweidimensional zu bewerten oder Kommentare direkt im Video zu hinterlassen.

Die Videos werden von Produzenten wie Lehrern, Doktoranden oder Studenten gedreht. Die Videos werden daraufhin von einem pädagogischen Beirat geprüft und veröffentlicht. Sobald ein Video auf www.sofatutor.com öffentlich ist, verdient der Produzent daran. Die Einnahmen aus Monatsabonnements werden mit den Videoproduzenten, anteilig nach Video-Views geteilt.

Wir befinden uns gerade in einer kostenfreien, geschlossenen Beta-Phase und möchten 200 Einladungs-Codes für interessierte Tester freigeben. Diese Codes müssen auf der Startseite eingegeben werden, um zum Registrierungsprozess zu gelangen.

Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn sie auf unsere Aktion hinweisen würden.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen auch gern zur Verfügung

Viele Grüße

Melanie Unbekannt

Blog: www.literatenmelu.de

Wer wäre bereit, diesen Testzugang zu nutzen und dann einen Testbericht für „Schwamm drüber“ zu verfassen? Meldet euch bei mir, dann erhaltet ihr den Einladungscode von mir.

Eine Turingmaschine aus LEGO

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[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=cYw2ewoO6c4]

The LEGO Turing Machine

Kategorie: Computer, Mathematik | Tags: , ,

LaTeX und die Seitennummerierung

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Ich sitze an den letzten Überarbeitungen meiner zweiten Hausarbeit (in SH schreibt man 2 Hausarbeiten zu je 15 Seiten), und da hatte ich ein kleines Problem mit der Seitennummerierung. Üblicherweise ändert man diese nicht, sondern überlässt LaTeX die Formatierung (das ist ja gerade das Komfortable an LaTeX). So zählt LaTeX die Titelseite nicht, aber ab dem Inhaltsverzeichnis beginnt es mit Seite 1. Genau dies wollte ich nun aber ausschließen, d.h. Seite 1 sollte die erste Seite mit dem richtigen Text sein.

thispagestyle{empty}
tableofcontents

ändert die Nummerierung nur dahingehend, dass überhaupt keine Seite mehr nummeriert wird.

thispagestyle{empty}
tableofcontents
newpage
setcounter{page}{1}

stellt den Seitenzähler ab der darauffolgenden Seite wieder an und setzt ihn auf 1.

Mission Nummerierung geglückt. Wenn sich alles nur so schnell lösen würde…

Edit: So sieht das Inhaltsverzeichnis dann aus:

inhalt1

Kategorie: Computer, Diverses | Tags: , ,

Le Petit Robert

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Jeder, der Französisch in der Schule hatte, hatte schon mal den Micro Robert, ein einsprachiges Wörterbuch der französischen Sprache in den Händen. Jeder, der Französisch studiert hat, hatte natürlich auch den Petit Robert in der Hand und sich beim ersten Mal gleich gefragt, wie denn wohl der Grand Robert ausieht, wenn seine kleinen Brüder schon wahre Monster sind. „Grand“ ist in diesem Fall ein Synonym für 6 Bände der Größe „Petit“.

Nun ist schon der Petit Robert ungeeignet, um ständig durch die Gegend transportiert zu werden. Doch dank der enpaed-Liste bin ich auf ein wahres Sahnestück gestoßen, das kostenlose Programm Lingoes. Das Programm übersetzt Wörter und ganze Texte anhand von herunterladbaren Wörterbüchern. Diese sind hauptsächlich auf die englische Sprache (LDOCE, Webster etc.) ausgerichtet, allerdings – und hier kommt der interessante Teil – gibt es für die französische Sprache den Petit Robert kostenlos als Download. Komplett! Das Programm und das Wörterbuch kann man auf einem USB-Stick speichern und einfach transportieren. Außerdem kann man schnell mit Strg + Rechtsklick die Bedeutung eines Wortes nachschlagen. Der Download des Wörterbuchs dauert zwar lange (schließlich beinhaltet dieser die 2400 Seiten der Papierversion), aber es lohnt sich.

Apple zum Selberbauen

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Du wolltest schon immer einen i-pod oder einen Mac? Du fandest sie bisher zu teuer? Dann hat „The Apple Collection“ Abhilfe für dich: Bastel sie dir selbst!

Gefunden bei http://www.toolblog.de

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