Das IWB – ganz normal

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Vor einigen Jahren (sind es wirklich schon 4? du liebe Güte!) hatte ich darüber geschrieben, wie problematisch mir an einigen Stellen der Umgang mit dem IWB fällt. Nun haben sich ein paar strukturelle Änderungen ergeben – und plötzlich fluppt es.

Damals stand das IWB hinten und die normale Tafel vorn. Nun sind beide Tafeln vorn angebracht, das IWB steht also im Vordergrund und Umsetzen ist nicht mehr nötig.

Damals musste erst der Schrank zum Laptop aufgeschlossen werden (der Schlüssel lag natürlich nicht daneben), heute kann ich Rechner, Beamer und IWB sofort starten.

Damals war das IWB wegen des Beamers an der Wand fixiert, heute ist der Beamer direkt am IWB befestigt und ich kann das IWB wie eine normale Tafel hoch- und runterschieben.

Alles in Allem nutze ich das IWB jetzt wirklich selbstverständlich. Aber auch nur als Tafelersatz. Ich bastle keine Tafelbilder, bei denen es fröhlich-bunt blinkt oder ein völlig neuer Unterricht mittels Schiebebildchen, Memoryspielen und Klassenquiz entsteht. Denn auch wenn es uns die IWB-Anbieter und Schulbuchverlage mit ihren Materialien gern als völlige Umgestaltung des Unterrrichts vermitteln wollen, ist das Gerät immer noch eine Präsentationstafel. Damit erzeuge ich kein neues Lernen. Ich kann Farben und Bilder nun gezielter einsetzen und habe alles an einem Platz. Ich kann das Tafelbild abspeichern und so, wie ich es mit meinen Schülern erarbeitet habe, mit nach Hause nehmen, dort überarbeiten und an die Schüler mailen. Ich kann es in der nächsten Stunde wieder herausholen und daran anknüpfen. Ich kann mehr zeigen. Aber lernen Schüler dadurch mehr?

Kategorie: Schule

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