2014 kann kommen!

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Eigentlich wollte ich seit November wieder gebloggt haben. Eigentlich sollte hier nämlich ein Artikel über eine Android-App stehen, mit der man die Zugriffsrechte aller Apps einzeln widerrufen kann. Das geht nämlich ab Android 4.3. Darüber hatte ich mich auch bei twitter schon gefreut und die App weiterempfohlen. Tja, und beim Ausprobieren stellte ich fest, dass sich Android 4.2 nicht überlisten lässt, obwohl die App auch schon für diese Version empfohlen wird. Nun kann ich also nur einzelne Apps deaktivieren, wenn ich ihnen keine Zugriffsrechte geben will und sie nicht deinstallieren kann. Dafür warte ich auf Version 4.3, um endlich – wieder von vorne beginnen zu können. An dieser Stelle könnt ihr euch vorstellen, wie ich ein Blatt Papier zerknülle und es in den Papierkorb werfe.

Dann wollte ich auch meine Artikelreihe zur c’t im Unterricht fortsetzen. Doch je länger der letzte Artikel dazu zurückliegt, umso mehr stellt sich mir die Frage: Wozu? Klar, ich lese die Zeitschrift immer noch sehr gerne und habe mir etliche Artikel mit Klebezettelchen markiert. Doch meine ursprüngliche Intention war, diese Texte in Blogartikeln systematisch als Unterrichtspläne festzuhalten. Das wird mir in dieser Systematik jedoch zu zeitaufwendig, so dass ich stattdessen ggf. einzelne Texte in Artikeln nur als Stichwort erwähnen werde. Daraus kann sich ja vielleicht in den Kommentaren eine Diskussion zum Unterrichtseinsatz ergeben.

Überhaupt Blogs und Diskussionen. Da wurde doch in einer c’t (keine Ahnung, welche, es war aber definitiv eine aus dem letzten halben Jahr) behauptet, dass Blogs zur Vernetzung veraltet seien, denn es gebe nur noch wenige Blogs, die sich aufeinander beziehen und in deren Kommentaren noch richtig diskutiert wird. Die meisten aufregenden Meinungsverschiedenheiten würden meistens auf twitter oder Facebook oder bei Google+ stattfinden. Und so lautet einer meiner Vorsätze für dieses Jahr, hier im Blog wieder mehr zu sammeln und zu kommentieren, was mehr als nur ein Retweet-Klick  wert ist.

Und so beginne ich gleich mit ein paar Verlinkungen:

1. Coding is not enough
Warum Programmieren eben nicht die ganze Informatik ist und echtes Programmieren mit Scratch mehr sein muss als ein paar Befehle zusammenzuschieben.

2. Der Schockwellenreiter empfiehlt, bei WordPress 3.8 das Plugin „Disable Google Fonts“ zu installieren, da Google über das mitgelieferte „Open Sans“ mithören/-lesen könne.

3. In Niedersachsen sollen ab dem kommenden Schuljahr die Gymnasiallehrer eine Stunde mehr unterrichten. Ein ehemaliger Kultusminister meldet sich zu Wort – und erhält prompt eine Antwort.

4. Informatik ist mehr als Informatik! Oder: Warum sich die Informatik mit dem Leitmedienwechsel befassen muss. Ein Aufsatz von Beat Döbeli Honegger, wie Informatik in der Schule anerkannt werden kann

5. Auf Andreas Kalts Wiki bin ich über verschiedene Wege immer wieder gestoßen, so dass ich diesen hier nicht unerwähnt lassen möchte. Da finden sich viele fachbezogene (Englisch, NWT, Geographie), aber genauso viele fächerübergreifende Artikel (Medien, Arbeitsmethoden, GFS/Facharbeit).

6. Frau Weh stellt eine wunderbare Idee vor, die schönsten Erinnerungen eines Jahres zu sammeln. Das kann ich mir auch gut für eine 5. oder 6. Klasse vorstellen, wenn ich das Glas im Klassenraum stehenlassen könnte ohne befürchten zu müssen, dass es zerstört oder geklaut wird. Ja, hier schwingt ein Wunsch nach Lehrerräumen mit.

7. Und Herr Rau war im Radio. Schön. Er war kurz davor, auch als Familienstand „Lehrer“ anzugeben. 😉 Jetzt habe ich jedenfalls beim Lesen seines Blogs die passende Stimme im Ohr.

Kategorie: Diverses

2 Kommentare zu “2014 kann kommen!

  1. Schön, dass Sie wieder mehr bloggen wollen. War eine lange Zeit!

  2. Jetzt wollte ich gerade fragen, was das für eine App ist, und dann habe ich nachgeschaut und gesehen, dass ich Android 4.1 habe. Da geht dann wohl auch nichts.

    Blogs zur Diskussion: Ja, da passiert viel auf Twitter und Google+. Aber nichts, was mich interessiert- Ich habe gerne ausführliche Gedanken zu einer Sache als Grundlage. Aber ich fürchte, da ist schon was dran.

    Ach, der Leitmedienwechsel. In Bayern ist Informatik als Fach durchgekommen, ohne damit zu werben. Klar, wenn es anders nicht geht, würde ich auch damit werben, aber es hat schon was von Heilsversprechen, und da bin ich skeptisch.

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