Sprintstudium Modul 5 – 2. Tag

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Wenn der Apfel noch gut wäre, wäre er nicht nur angebissen worden.

Ich kämpfe gerade nicht nur mit einer Erkältung, sondern auch mit den Normalformen und den ER-Diagrammen. Modellierung ist zwar super für die Schule, ist mir aber zu anschaulich. Ich mag es lieber etwas abstrakter. Dafür gab es aber eine sehr gute Einführung in dynamische Webseiten mit PHP und Datenbanken. Dabei ging es nicht darum, PHP zu lernen, sondern zu verstehen, wie z.B. eine Suchanfrage bei Amazon verarbeitet wird. War für mich das Highlight heute. Morgen wird es dann hauptsächlich um Datenschutz gehen.

2 Kommentare zu “Sprintstudium Modul 5 – 2. Tag

  1. ER-Diagramme werden aber tatsächlich in Produktivbetrieben eingesetzt (im Gegensatz zu z.B. Struktogrammen). Wenn dir die Rautenmalerei zu blöd ist, kannst du dafür ausschließlich mit den EERs von MySQL-Workbench arbeiten – dann kannst du auch immer gleich reverse und forward engineeren (s.a. http://www.informatikzentrale.de/datenbanken/ ).

    Was die PHP-Sache betrifft: Wenn man mit den Schülern ganz grob die Grundlagen von HTML und CSS behandelt hat, kann man sie prima Phishing-Seiten bauen lassen: HTML-Code und CSS-Sheets von einer Bank- oder Shop-Anmeldungsseite runterladen, Formularziel umstellen auf eine PHP-Datei und dort irgendwas tun (von
    echo "ich könnte ein böses skript sein";
    bis zu
    echo $_POST['name'] . " " . $_POST['pass'];
    o.ä.
    Das haut die Schüler/innen total um. Nicht vergessen, ganz explizit vorher auf StGB §202 hinzuweisen (z.B. hier http://www.informatikzentrale.de/_files/12sicherheit/praesentation-security-sql-injection.pdf ).

  2. Dass die ER-Diagramme tatsächlich in der Praxis benutzt werden, habe ich heute von noch jemandem gehört. Allerdings fallen dann die Rauten weg, läuft also eher als UML. Auch die Normalformen, von denen ich gedacht hätte, dass die mehr als Abituraufgabenspielerei gedacht sind, sind in der Praxis gang und gebe, werden jedoch eher implizit schon bei der Tabellenerstellung berücksichtigt, statt sie offen nacheinander abzuarbeiten. Mir gefällt, dass hier den Schülern praxisrelevante Dinge vermittelt werden können und nicht nur Schulschemata, die den Schülern später nichts mehr nützen.

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