Archiv für den Monat: Oktober 2013

7 Dinge, die ich ohne meine Informatik-AG nicht wüsste

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  1. Anführungszeichen unten erhält man durch Komma Komma, weil Shift+2 nur welche oben macht.
  2. Anführungszeichen oben erhält man mit Apostroph Apostroph oder Accent aigu Accent aigu oder Kombinationen daraus.
  3. Vor Punkt und Komma steht immer ein Leerzeichen ,dahinter nicht.
  4. Zeilenumbrüche muss man immer genauso wie im abgetippten Text machen, auch wenn kein neuer Absatz folgt und im abgetippten Text ausdrücklich steht, dass der Vorteil am Computer darin besteht, einfach weiterzutippen, ohne Rücksicht auf ein Zeilenende zu nehmen.
  5. Eigene Tippfehler übersieht man immer, die des anderen findet man immer. Auch Lehrer machen Tippfehler.
  6. 🙂 gehört in einen Ordnernamen wie der Dr. in den Ausweis.
  7. „Finde heraus, wie viele Zeilen und Spalten eine Excel-Tabelle insgesamt hat.“ wird mit Excel2010  zu einer echten Fleißaufgabe, weil bei 45000 nicht mehr Schluss ist.
Kategorie: Computer, Informatik, Schule

Sprintstudium – Es geht wieder los!

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Das niedersächsiche Kultusministerium hat in der Oktoberausgabe seines Verwaltungsblattes bekanntgegeben, dass man sich nun wieder auf das Sprintstudium Informatik bewerben kann. Voraussetzung ist, dass man das 2. Staatsexamen besitzt, bereits fest an einer niedersächsischen Schule angestellt ist und ein Informatik-affines Fach (Mathe oder eine Naturwissenschaft) unterrichtet. Was man bis wann für die Bewerbung eingereicht haben muss, kann man am besten im Verwaltungsblatt auf S. 385 (Oktober 2013) nachlesen.

Ich mache hier gerne Werbung für das Sprintstudium und für das Fach. Als ich mich vor zwei Jahren beworben hatte, wusste ich nicht so genau, was auf mich zukommt. Aber ich bereue es bis heute nicht. Es macht mir viel Spaß, Neues zu lernen und immer mehr Abläufe am Computer zu verstehen. Da ich sowieso schon gerne vor dem Computer sitze, macht es mir auch nichts aus, in den Ferien das letzte Modul nachzuarbeiten. Auch habe ich durch mein Studium die Möglichkeit erhalten, den Unterricht an meiner Schule zu verändern, indem ich ein Seminarfach und AGs anbieten darf.

Aber auch wenn das Fach super spannend ist und fürs Studium 12 Jahresstunden Entlastung (das bedeutet 6 Stunden pro Schuljahr) angeboten werden, möchte ich nicht die Belastung verschweigen, die sich in dieser Zeit ergibt. Schließlich ist man für zwei Jahre (eigentlich sogar 2,5 Jahre) an das Studium gebunden. Für jedes Modul muss man viermal im Jahr drei Tage Vertretung in der Schule vorplanen, damit die Klassen nicht unter dem Unterrichtsausfall leiden. Die drei Tage sitzt man in Göttingen auch nicht einfach ab, sondern man hat 8 Stunden pro Tag (auch am Anreisetag!) Vorträge, Übungen und Gruppenaufgaben (dafür gibt es zwischendurch Kaffee und viel zu Essen). Wenn man mal krank ist, muss man sich den Stoff eines gesamten Moduls selbst erarbeiten. Und Ferien und ehemals freie Wochenenden sind mit der Vorbereitung auf die nächste Klausur (die im Anschluss an die Anreise geschrieben wird!) gefüllt, die Universitätsniveau hat. Oder es muss ein größeres Projekt programmiert oder eine Hausarbeit geschrieben werden. Und ja, man kann auch durch eine dieser Klausuren durchfallen. Dann muss diese zusätzlich zur nächsten Klausur nachgeschrieben werden.

Kurz: Wer richtig Spaß an Computern hat, etwas Neues lernen möchte und sich nicht scheut, sich etwas anzustrengen, für den kann dieses Sprintstudium genau das Richtige sein. Einen Überblick über den Ablauf und die Themen kann man sich auf meiner neu eingerichteten Seite machen, auf der ich meine verfassten Beträge zum Sprintstudium aufgelistet habe.

Kategorie: Informatik