Archiv für den Monat: Juli 2012

Heute

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Heute war mein letzter Schultag vor den Ferien erster Sommerferientag. Und an einem solchen Tag schlafe ich natürlich gerne lange stehe ich natürlich wie immer um halb sieben auf. Während des Frühstücks plane ich diesen besonderen Tag ganz minutiös durch mit Staubsaugen, Bügeln, Fensterputzen beschließe ich, dass ich diesen besonderen Tag ganz spontan gestalte. Daher bin ich in den Botanischen Garten gegangen bin ich zum hiesigen Gartencenter gefahren und habe meinen Balkon um ein paar Kräuter erweitert.

Anschließend habe ich den Zoo mit seinen wilden Löwen und gefährlichen Schlangen besucht Auf dem Weg zur Kasse bin ich an den Käfigen mit den total süßen Zwergkaninchen, Meerschweinchen, bunten Ratten, Hamstern und Mäusen hängengeblieben und hätte am liebsten von allen ein paar mitgenommen. Des Mittags kochte ich mir ein absolut vegetarisches Gericht ging ich in den Brugerladen und bestellte mir Ungesundes. Sobald ich wieder zu Hause war, beschloss ich, in den nächsten sechs Wochen die Schule nicht zu betreten fuhr ich sogleich wieder zur Schule, um letzte Sachen und meine Urkunde abzuholen. Nach diesem anstrengenden Tag setzte ich mich zum Schluss auf den Balkon, genoss Sonne und meine neuen Pflanzen und las stundenlang Tolstoi stellte ich entsetzt im Spiegel fest, dass mir die einzige Stunde Sonne in dieser Woche einen Sonnebrand beschert hat, topfte draußen noch schnell eine Pflanze um, ehe ich vor dem Regen nach drinnen floh und Kirschen und Erdbeeren essend auf diversen Webseiten surfte.

Übrigens: morgen ist Winteranfang soll es endlich Sommer werden.

Kategorie: Diverses | Tags:

Ich bin vorhersagbar

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Neulich war Abistreich. Und wieder mit Spielen, bei denen Schüler- gegen Lehrerteams antreten mussten. Ein Spiel war, abwechselnd aus fünf Eiern eines auszuwählen und sich gegen die Stirn zu schlagen. Wer das rohe Ei findet, hat verloren. Das gleiche folgte anschließend mit 4 Wasser- und einer Colaflasche sowie Mentos-Bonbons. Die Schüler fangen an.
Bei mir stellen sich alle Matheaufgabenplanungsantennen auf Habacht-Stellung. Das passt doch super in mein Thema Mehrstufige Zufallsexperimente in Klasse 7. Wie fair ist es, dass immer die Schüler anfangen dürfen?
Am nächsten Tag komme ich in die Klasse. „Was hat euch gestern am besten gefallen?“ beginne ich in beiläufiger Smalltalk-Manier. „Das Spiel mit den Eiern! Und mit den Mentos-Dingern! Da haben wir gedacht, das werden wir bestimmt heute in Mathe analysieren.“
Woher die das bloß wussten?! 😀

P.S.: Das Spiel begünstigt das erste zweite Team mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 60%.

Kategorie: Mathematik, Schule | Tags: ,

Mehr Klassen müssen größer sein

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In Niedersachsen gilt ab den jetzigen 5. Klassen aufsteigend eine Klassenobergrenze von 30 Schülern für die Jahrgänge 5 bis 9. Liegt die Schülerzahl s eines Jahrgangs so weit darunter, dass für die n Klassen des Jahrgangs gilt: (n-1)*30 < s, dann müssen die Klassen zusammengelegt werden. In der Regel soll dies aber nur nach der 6. und nach der 8. Klasse bzw. nach der 9. Klasse (geplant, vermutlich nur bis zu den nächsten Landtagswahlen im Januar) geschehen.

Außerdem haben niedersächsische Gymnasien mindestens 2 und maximal 6 Klassen pro Jahrgang. Das heißt, 2 n ≤ 6, also wir bei midnestens 3 und höchstens 6 Klassen überhaupt zusammengelegt. Um die durchschnittliche Schüleranzahl d pro Klasse herauszufinden, ab der die Klassen zusammengelegt werden, muss man die maximale Gesamtschülerzahl in der Jahrgangsstufe berechnen, wenn es eine Klasse weniger gibt, d.h. (n-1)*30. Diese muss durch die momentan bestehende Klassenzahl n dividiert werden, also d = (n-1)*30/n. Mit ein paar Termumformungen erhält man daraus d = 30 – 30/n. Somit ergeben sich folgende durchschnittliche Mindestschülerzahlen pro Klasse, damit Klassen zusammengelegt werden müssen:

  • von 3 auf 2 Klassen: 20 Schüler
  • von 4 auf 3 Klassen: 22,5 Schüler
  • von 5 auf 4 Klassen: 24 Schüler
  • von 6 auf 5 Klassen: 25 Schüler

Mit anderen Worten: Wenn ein Gymnasium mehr Klassen hat, sind auch die Klassen viel größer. Man kann jetzt daraus folgern, dass Schüler an kleineren Gymnasien die besseren Lernbedingungen haben. Andererseits sind ihnen manche Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe verwehrt, wenn die Kurse wegen zu geringer Schülerzahl nicht zustande kommen.