Archiv für den Monat: Februar 2012

Informatik als Seminarfach – Ideensammlung

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Im nächsten Schuljahr werde ich höchstwahrscheinlich meine ersten Unterrichtserfahrungen mit Informatik sammeln. Als Anfang werde ich ein Seminarfach anbieten. In Niedersachsen ist dies auf ein oder zwei Jahre angelegt und beinhaltet eine Einführung in wissenschaftliches und methodisches Arbeiten seitens des Lehrers und das Verfassen einer Hausarbeit seitens des Schülers.

Nun klingt ja „Informatik“ nicht so spannend als Titel für ein Seminarfach. Also überlege ich erstmal, was ich machen möchte. Naja, da der Oberstufenstundenplan vorsieht, dass nicht jeder Schüler sein Seminarfach frei wählen kann, sondern ggf. gezwungenermaßen in meinem Seminarfach auftauchen könnte, sollte alles möglich sein, vom Programmieren über das Technische bis hin zu den gesellschaftlichen Auswirkungen.

Das Internet klingt da schon etwas konkreter: Entstehung und Funktionsweise des Internets sollten technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler interessieren, während die Datenkraken Google, Facebook und gesetzliche Regelungen wie ACTA und das Urheberrecht weniger Technikversierte ansprechen könnte. Präsentationsmöglichkeiten der eigenen Person durch Blogs, Mikrobloggingdienste (obwohl wir wissen, dass es eigentlich nur twitter gibt) und Vid-/Podcasts könnten darin ebenso Verwendung finden wie – ja wie was eigentlich? Hier wollte ich etwas zum Programmieren einfügen, doch mir fällt nichts Gescheites ein. Vielleicht Suchalgorithmen (Wie findet Google das, was du suchst?)? Angesichts der Verwendung nur in diesem einen konkreten Fall ist mir die Thematik der Suchalgorithmen zu groß.Oder sollte ich mit der Programmierung eines Browsers beginnen? Das würde auch zur Thematik „Internet“ gut passen. Einen Chat zu programmieren finde ich in Java reichlich umständlich (und für Schüler nicht gerade erhellend). Vielleicht könnte auch nur „irgendwas“ programmiert werden und die Ergebnisse ins Netz zur Diskussion gestellt werden. Das wäre aber Programmieren ohne Sinn. Oder doch nicht?

Wären „Das Internet zum Mitmachen“ oder „Google, Facebook &Co.“ einladende Titel? Und dann wäre noch das Problem mit den Daten der Schülerinnen und Schüler, wenn sie irgendwas im Netz veröffentlichten.

Hilfe, so viele Fragen, auch die ich gerade keine Antwort weiß. Trotzdem hoffe ich, dass ich meine Ideen bald zu einer richtigen Planung sortieren kann.

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Informatik Macchiato

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Ich beschäftige mich gerade damit, wie Informatik an meiner Schule angeboten werden kann und was ich inhaltlich anbieten könnte. Da ist es ganz sinnvoll, sich in die aktuelle Fachdidaktik einzulesen. Dort bin ich auf den Begriff der „fundamentalen Ideen“ gestoßen, was kurz gefasst bedeutet, was das Wichtigste an der Informatik ist. Genaueres werde ich bestimmt in einem späteren Blogbeitrag schreiben, ansonsten kann man sich ja bei Christian Spannagel oder in den Fachdidaktiken informieren.

Einen Überblick über das, was Informatik ist, habe ich jetzt im Buch „Informatik macchiato“ gefunden. Dort werden ganz unmathematisch verschiedene Bereiche vorgestellt: Digitalisierung, Aufbau eines Computers, Automaten, Graphikverarbeitung und Internet und weitere Themen werden unkompliziert und doch mit den notwendigen Fachbegriffen erklärt und an Beispielen aus der Alltagswelt dargestellt. Das Buch richtet sich an Oberstufenschüler und angehende Informatikstudenten. Für Lehrer finde ich es als Ergänzung zur Didaktik geeignet, als das wirklich die wichtigen (und da sind wir wieder bei den „fundamentalen Ideen“) Themen in den verschiedenen Bereichen der Informatik vorgestellt sind, u.a. das Prinzip des „Divide and conquer“. Anmerken möchte ich auch noch, dass nur kurz auf die Programmiersprachen eingegangen wird, aber sonst nirgend ein Code in irgendeiner Programmiersprache im Buch auftaucht. Denn Informatik ist nicht gleich Programmieren.

Einziger Wehrmutstropfen: Das P-NP-Problem habe ich auch mit diesem Buch noch nicht verstanden.

Johannes Magenheim (Autor), Thomas A. Müller (Illustrator): Informatik macchiato – Cartoon-Informatikkurs für Schüler und Studenten. Pearson Studium (2009). 206 Seiten. Preis: ca. 16,95 €.

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Elternsprechtag 2

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Kategorie: Diverses

Elternsprechtag

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Sprintstudium Modul 1 – Tag 3

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Am letzten Tag dieses Moduls ging es um Sortieralgorithmen (Bubble Sort, Selection Sort, Merge Sort, Quick Sort und Insertion Sort), ein UML-Projekt in der Schule und um objektorientiertes Programmieren mit BYOB. Die Sortieralgorithmen habe ich zwar verstanden, die Implementierung in Java muss ich mir aber nochmal gaaanz laaangsaaam durchlesen, dafür war der Vortrag nicht geeignet, d.h. zu schnell. Die beiden vorgestellten UML-Projekte waren gute Beispiele dafür, dass Informatik nicht immer etwas mit Programmieren zu tun hat und man ein großes Problem mit Hilfe von geeigneten Darstellungen in immer kleinere Teilprobleme zerlegen kann und somit eine Übersicht über die Teilprobleme erhält. Und in der BYOB-Einheit wurde gezeigt, wie einfach es ist, ein Chatprgramm zu erstellen. Im Gegensatz zu Java reduziert sich der gesamte Code in BYOB dafür auf wenige Zeilen!

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Sprintstudium Modul 1 – Tag 2

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Die Klassen und Methoden wurden heute bei speziellen Datentypen angewendet und vertieft. Da ging es um die abstrakten Datentypen Stack (Stapel), Queue (Schlange) und List (Liste) sowie um Bäume (zum Sortieren). Das Programmieren kam heute etwas zu kurz, dafür bekamen wir einen Eindruck von den Abituranforderungen, als wir zu den ADTs dazugehörige Abituraufgaben lösten. Da bleiben noch sehr viele Aufgaben, die ich zu Hause noch lösen kann.
Achja, und zum BYOB-Projekt muss ich mir auch noch Gedanken machen.

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Sprintstudium Modul 1 – Tag 1

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Wieder bin ich in Göttingen zum studieren. Diesmal steht die Objektorientierte Programmierung, Abstrakte Datentypen und Bäume auf dem Programm.
Heute gab es also einen schnellen Überblick über Klassen und Objekte, Vererbung, Überladen und Überschreiben von Methoden, und auch in UML (und dabei nicht nur in Klassendiagramme). Anhand von Pacman haben wir einen Eindruck von OOP als Gruppenprojekt erhalten. Und nun sitze ich wieder fix und alle auf meinem Zimmer und probiere, eine DVD-Verwaltung zu programmieren.

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