Archiv für den Monat: November 2011

Sprintstudium 3. Tag

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http://www.uni-goettingen.de/admin/bilder/pictures/cb0f266770aa066169e3e2166914f7be.jpgEs wird viel gelacht und gejubelt, wenn alle fehlenden Semikola(-lons? -lonnen?), Klammern und Buchstaben ergänzt werden konnten und die Programme endlich so laufen, wie die Aufgabe es fordert.

Heute ging es um Zeichenketten, BYOB, eigene Methoden mit Java und Rekursionen. Im Anschluss fand eine interessante Gesprächsrunde statt, inwiefern Informatik an den verschiedenen Schulen stattfindet und mit welchen Inhalten. Da konnte ich mir Ideen holen, wie es demnächst an unserer Schule losgehen könnte (wir haben ja bisher noch keinen Informatikunterricht). Daneben gab es noch ein paar Infos zum weiteren Ablauf des Sprintstudiums. Unter anderem werden wir bis April eine Programmieraufgabe in BYOB nach bestimmten Vorgaben anfertigen müssen. Ich habe noch keinen blassen Schimmer, was ich da machen werde. Aber ich hab ja noch etwas Zeit 😉

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Sprintstudium 2. Tag

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Das beste an einer Fortbildung ist das Essen.

(unbekannter Teilnehmer)

http://www.uni-goettingen.de/admin/bilder/pictures/cb0f266770aa066169e3e2166914f7be.jpgIch glaub, ich hab noch nie auf einer Fortbildung so viel gegessen. Frühstücksbuffet, Mittagessen in der Mensa, Kaffegedeck und schließlich Buffet am Abend im Hotel erfordern eine sorgfältige Planung und ausreichend Bewegungsmöglichkeiten, um nachts noch gut schlafen zu können.

Der 2. Tag war nicht weniger anspruchsvoll als der erste. Heute haben wir viele GUIs entwickelt, Spiele getestet, eine Partnervermittlung eröffnet, Struktogramme gezeichnet, mit Kontrollstrukturen und Schleifen programmiert. Es kam mir heute nicht mehr so anstrengend vor, und ich habe den Eindruck, dass ich nach diesen häufigen Programmierübungen mehr Sicherheit im Umgang mit Java erhalte. Ich bin neugierig auf morgen!

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Sprintstudium 1. Tag

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http://www.uni-goettingen.de/admin/bilder/pictures/cb0f266770aa066169e3e2166914f7be.jpgUm 4.30 Uhr aufgestanden, um 9 Uhr das Institut für Informatik in Göttingen erreicht. Um 10 Uhr ging es los. Nach einer kurzen Begrüßung begann die Einführung in Scratch, ein graphisches Programm zum programmieren lernen. Sehr effektiv, da man so die üblichen Compilerfehler umgeht, die vielen Schüler frustriert.
Man muss nur aufpassen, dass die Schüler Headsets benutzen. (Tipp: Schätzt mal vorher, wie lange die Schüler brauchen, um die Katze miauen zu lassen 😉 )
Bei Scratch konnten wir viel selbst ausprobieren. Kein Wunder, dass dieses Programm in der Sek. I, aber auch in 10, bevor man mit JAVA beginnt, ziemlich beliebt ist.
Am Nachmittag gab es einen Vortrag über Variablen und Typendeklarationen, grundlegendes zu JAVA also. Wobei jedes Mal auch der Bezug zum Unterricht hergestellt wurde.
Und nach einer Begrüßung und der Vorstellung des Instituts für Informatik und der Stellung unserer Qualifikationsmaßnahme durch den Institutsleiter übten wir noch etwas den Umgang mit dem Java-Editor (war allerdings schon ziemlich spät, so dass hier nicht viel bei mir hängen blieb) war um kurz vor 19 Uhr, nach 9 Stunden Unterricht, mit Mittags- und Kaffeepausen, Feierabend.
Fazit des 1. Tages: Die Fortbildung ist richtig anstrengend, aber auch richtig interessant. Schließlich soll ich in einem Jahr das Fach in Klasse 10 unterrichten können. Fest steht aber: Informatik macht Spaß!

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Mathe-Videos

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Wenn man an Videos über Mathe denkt, dann erscheinen die Vortragsvideos der Khan-Academy oder die Vorlesungsaufzeichnungen von Christian Spannagel. Wenn man über Mathematik ein Lied komponiert, dann erhält man Videos wie zum Beispiel:

  1. Die Hauptsatzkantate
  2. Die Binomischen Formeln
  3. Der Satz des Pythagoras in Anwendung

Kennt ihr weitere Mathe-Songs?

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Lange Nacht der Mathematik – Teil 2

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Um 18 Uhr begann der Wettbewerb nach einer kurzen Ansprache der Mathelehrer. Dann richteten sich die mehr als 80 Schüler in ihren Arbeitsräumen ein und begannen mit den Aufgaben. Gegen 22 Uhr dann der erste Erfolg: unsere Benjamin-Gruppen sind eine Runde weiter. Eine Stunde später auch Jubel bei den 9.- und 10.-Klässlern, die die 1. Runde geschafft hatten. Unruhe gab es bei den 7.- und 8.-Klässlern, die mit 2 Aufgaben erhebliche Probleme hatten und fast schon aufgeben wollten. Doch nach diversen Rückmeldungen auch aus anderen Schulen reagierte die Wettbewerbsleitung in Neumünster und strich die fehlerhaften Aufgaben, so dass sich auch diese Stufe um kurz vor Mitternacht darüber freuen konnte, in die 2. Runde gekommen zu sein. Dafür verlief die 2. Runde hier wesentlich leichter. Mit Hilfe ihrer Kenntnisse aus dem Matheunterricht (wie uns Mathelehrern hier das Herz höher schlug! 😉 ) waren sie schon eine halbe Stunde später in Runde 3. Während die ersten beiden Runden noch als gesamte Stufe zu absolvieren war, mussten sie nun in ihren Teams weiterarbeiten. Für die Benjamin-Gruppe war um Mitternacht Schluss in der Schule, sie konnten aber an den letzten drei von 10 Aufgaben noch von zu Hause aus weiterarbeiten. Die 11. Klasse hatte inzwischen auch die 2. Runde erreicht. Der Erfolg aus den ersten beiden Runden hielt in der Mittelstufe noch etwas an, doch gegen 2 Uhr machte sich hier Müdigkeit breit. Nun wurde abwechselnd geschlafen, durch die Gänge spaziert und weitergerechnet. Schließlich konnten die meisten Teams ihre Lösungen heute morgen einscannen und bis um 8 Uhr nach Neumünster mailen.

Zwischendurch gab es eine Pizzabestellung (solche Freude über eine Großbestellung habe ich noch nie erlebt!) und Würstchen sowie Wasser und Cola, zusätzlich zu den mitgebrachten Energydrinks, Chips und Schokoladenkeksen.

Die Atmosphäre während der gesamten Nacht war grandios. Wie die Schüler verbissen an den Aufgaben arbeiteten, in Formelsammlungen nachschlugen und immer wieder neue Lösungswege ausprobierten, stand sehr im Gegentz zum normalen Matheunterricht, der mit dem Gong anfängt und endet.

Aber auch die Technik spielte dieses Jahr mit. Der Wettbewerbsserver hielt dem Ansturm statt, als alle die Aufgaben der ersten Runde runterladen und ausdrucken wollten. Es gab keine Spielverderber, die Hackerangriffe auf den Server ausführten, jedenfalls haben wir hier nichts davon mitbekommen. Lösungen konnten immer eingegeben werden, allerdings ließ sich die 10-Minuten-Sperre leicht mit dem „Eine Seite zurück“-Button im Browser umgehen.

Nun ist sie vorbei, die Lange Nacht. Ich spüre sie jetzt noch: ich bin müde und verspannt. Aber am Montag werden die Schüler, die dabei waren, die Helden sein, die jede Aufgabe natürlich ganz alleine gelöst haben und ohne ein Nickerchen zu machen durchgearbeitet haben. Und sie wollen alle nächstes Jahr wieder dabei sein, bei der Langen Nacht der Mathematik 2012.

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Sprintstudium Informatik

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http://www.uni-goettingen.de/admin/bilder/pictures/cb0f266770aa066169e3e2166914f7be.jpgIn Niedersachsen wird dieses Jahr ein Sprintstudium für Informatik angeboten. Dabei handelt es sich um ein Fernstudium, um Informatik später als 3. Fach unterrichten zu können. „Sprinstudium“ heißt es deshalb, weil dieses Studium in 2 Jahren durchlaufen wird. Naja, ein paar Monate werden hinten und vorne noch angehängt für einführende und abschließende Veranstaltungen, so dass man insgesamt mit 2,5-3 Jahren Studium rechnen kann. Das Studium läuft in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen (die mit den vielen Mathematikern und Physikern und den Grimm-Brüdern)

Dieses Jahr habe ich mich um einen Platz beworben und bin angenommen worden! Ich bin richtig aufgeregt, denn nächste Woche geht es schon los mit den Einführungsveranstaltungen. Dafür werde ich eine Woche in Göttingen sein und dort noch mehr Infos zum Studienverlauf erhalten und eine Einführung ins Programmieren mit Lernprogrammen wie Kara und Scratch bekommen. Nicht dass ich mich nicht schon vorher übers Fernstudieren informiert hätte. Seit April bin ich nämlich an der Fernuni Hagen in Informatik (BA) eingeschrieben und habe auch schon erfolgreich einen Kurs in Objektorientierter Programmierung absolviert. Und seit ich in diesem Semester den Kurs „Betriebssysteme und Rechenrnetze“ belegt habe, bin ich mir sehr sicher, dass mir Informatik liegt und ich mit dem Modus Fernstudium gut zurechtkommen werde.

Grob gesagt wird es mehrere Module geben, die zu Hause erarbeitet werden und zu denen es dann eine Präsenzveranstaltung von je 3 Tagen in Göttingen geben wird. Dort werden dann auch Klausuren geschrieben oder Referate gehalten. Ansonsten erfolgt die Kommunikation hauptsächlich über E-Mail, Foren, Chats etc. Nach zwei Jahren erhält man nach den erfolgreichen Abschluss aller Module die Lehrerlaubnis bzw. die Lehrbefähigung nach einer weiteren Prüfung an der Uni Göttingen.

Mein Blog wird also in den nächsten Monaten auch als Lern- und Projektblog herhalten. 😉 Und nun richte ich dafür eine neue Kategorie „Informatik“ in diesem Blog ein.

Kategorie: Informatik | Tags:

Lange Nacht der Mathematik 2011

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In Schleswig-Holstein kennt man sie schon lange. Nun probieren wir sie auch in Niedersachsen aus. Die Rede ist von der Langen Nacht der Mathematik, einem Wettbewerb, der über Nacht geht. Wir starten heute um 18 Uhr und enden morgen um 8 Uhr. Über 80 Schüler von der 5. bis zur 11. Klasse haben sich dafür schon angemeldet und sich tolle Gruppennamen gegeben.

Ziel ist, durch die ersten beiden Runden zu kommen (die Lösungen zu den jeweils 10 Aufgaben werden sofort ausgewertet) und in der 3. Runde möglichst viele Punkte zu sammeln.

Für Verpflegung ist gesorgt: es gibt Pizza, Würstchen und für die, die durchgehalten haben, ein Frühstück.

Nun warten wir auf den Startschuss.

Kategorie: Diverses

Das wärs doch!

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Nach den Meldungen über den geplanten (und unverschämten) Einsatz eines umgangssprachlich genannten „Schultrojaners“ wird bei twitter über neue Schulbücher diskutiert, die frei verfügbar und unter CC-Lizenz stehen und vor allem unabhängig von den Verlagen sind. Hier folgen nun meine stichpunkartigen Gedanken dazu, wie ein richtig gutes digitales (Französisch-)Schulbuch aussehen könnte.

Ein paar Voraussetzungen:
V1. Die Seh-/Lese-/Hör-/Hörsehverstehenskompetenzen werden gefördert.
V2. Das Buch muss aktuell gehalten werden.
V3. Das Buch ist von Lehrern und Schülern erweiterbar.
V4. Das Buch ist für alle Betriebssysteme verfügbar.
V5. Das Buch ermöglicht Kontakte in frankophone Länder.

Der Aufbau des Buches:
Aus (V1) folgt zunächst, dass das Buch vollständig ist. Das heißt, dass Lesetexte, Aufgaben, Zusatzmaterialien, Hör-/Filmversion des Lesetextes, Hörverstehensaufgaben, Hörsehverstehensaufgaben, Diktattexte, Vokabelverzeichnis, Konjugationstrainer etc. in einer einzigen App aufzufinden sind. Damit hat ist das gesamte Material jederzeit zugänglich und kann bei Bedarf vor Ort eingesetzt werden.

Alle Lektionen sind modular, sie bauen also nicht zwingend aufeinander auf. Texte sind in mehreren Schwierigkeitsstufen vorhanden (nach Länge, Anzahl der neuen Vokabeln etc. unterschieden), so dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene sich an einem Text üben können. In jedem Text ist jedes Wort als Vokabel anklickbar und kann auf Wunsch in die persönliche Vokabelliste übernommen werden. Auf diese Weise können auch vergessene Vokabeln wieder einen Weg in die Lernkartei finden.

Vokabeln sind demnach nicht mehr an bestimmte Texte gebunden, die für die Jugendlichen kaum realistisch sind. (Mengenvokabeln werden in einem Text verpackt, der davon handelt, dass Jugendliche auf den Markt gehen… gibt es in Frankreich etwa keine Supermärkte?) Thematischer Wortschatz kann auch in einfachen Dialogübungen eingeführt werden (z.B. Haustiere: Magst du Hunde/Katzen/Hamster/…? Ja/Nein,…)

Aus der Fülle an Übungen können Schüler und Lehrer die nötigen Aufgaben auswählen, je nachdem, was gefördert weren soll. Es entstehen so individuelle Lernpläne, deren erreichen nicht durch Klassenarbeiten, sondern durch Lerntagebücher, individuelle Lernkontrollen und Portfolios überprüft wird.

(V2) gewährleistet die Aktualität der Texte, des Wortschatzes, der Filmclips und der Tonaufnahmen. Ein „Walkman“ ist für einen 14-Jährigen ein Fremdwort, unter „mp3“ geht gar nichts. Durch die digitale Vorlage können die Texte schnell geändert werden. Ebenso können Währungsumstellungen übernommen oder der Name eines neuen Regierungsoberhauptes übertragen werden. Den Jugendlichen können so auch Einblicke in die wirkliche Jugendsprache des anderen Landes gewährt werden, und das nicht erst, wenn ein Prüfungsdurchlauf von 4 Jahren im Verlag durchgeführt wurde.

Aufgrund von (V3) kann das Schulbuch auch den Interessen der Schüler und Lehrer (ja, auch uns!) angepasst werden: Habe ich viele Sportler in der Klasse oder hängen die meisten eher an der X-Box rum? Wer war schon mal wo in Frankreich oder einem anderen frankophonen Land? Hat die Schule Kontakte nach Frankreich? Wie kann sich das im Schulbuch wiederfinden?

In (V4) schwingt die technische Offenheit mit. Die Schulbuchverlage gehen davon aus, dass Windows als Betriebssystem installiert ist. Viele Lehrer und Schüler arbeiten aber auch mit Macs, d.h. iOS, manche auch mit Linux/Ubuntu/etc. Auch die Verfügbarkeit auf iPod/iPad oder Smartphones sollte so gewährleistet sein.

In Schulbüchern erfährt man etwas über Frankreich, wenn man bestimmte Internetseiten besucht oder an einem Schüleraustausch oder an Ferienprpjekten teilnimmt. Was mir besonders in den aktuellen Französischlehrwerken fehlt, sind Hinweise zu Frankreichkontakten von Deutschland aus, sei es über E-Mail-Dienste, oder aber über Foren, Chaträume und vor allem Skype (V5). In meinem Wunschschulbuch können Lehrer und Schüler Links zu Foren sammeln, in denen sich Schulen/Klassen untereinander austauschen können und Kontakte zu Klassen in frankophonen Ländern aufgebaut werden können, oder es können Projekte mit Skype oder Chats erstellt werden.

Das sind jetzt nur ein paar Stichpunkte zum Schulbuch, wie ich es gerne hätte. Was sollte eurer Meinung nach ergänzt oder geändert werden?

Edit: Herr Rau hat seine Gedanken zum Lehrbuch als Wiki aufgeschrieben.

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Uwe Seeler und Fermi

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Die heutige Folge von „Frühstück bei Stefanie“, einer Radio-Comedyserie von NDR2, beschäftigte sich mit einer Fermi-Aufgabe:
Ein Bronze-Abbild von Uwe Seelers Fuß ist 5 m lang. Wie groß müsste eine vollständige Statue seines Körpers sein?

Ich würde da noch ergänzen: Wieviel Bronze ist dafür nötig?

Kategorie: Mathematik