Archiv für den Monat: Februar 2011

Lehrersprüche

Veröffentlicht am von 3 Kommentare

Nachdem vor ein paar Tagen bei twitter unter dem tag #lehrerspruch einige Wiederholungsansagen aus deutschen Klassenräumen vorgestellt worden waren, griff ich heute im Matheunterricht gezielt nach einem dieser Sprüche, weil er gerade in den Zusammenhang passte. Ein Schüler (6. Klasse, nicht auf den Mund gefallen) nannte gerade seine Lösung, die Größe eines Winkels.
„120.“
„120was? Äpfel, Hirschgeweihe, Kuhfladen?“*)
„Eidotter. 120 Eidotter.“

Merke: Verwende nie NIE NIEMALS Sprüche, auf die du die Reaktion nicht vollständig abschätzen kannst!

*) Das Original „Äpfel, Birnen, Hirschgeweihe“ fiel mir in meiner spontanen Reaktion nicht sofort ein.

Kategorie: Diverses, Schule

Mathebücher

Veröffentlicht am von 1 Kommentar

Ein Mathebuch ist der einzige Ort, wo es normal ist, 53 Melonen zu kaufen!

Quelle: http://www.totalbash.org/7412

Kategorie: Diverses

Warum sich die Lehrer gegen Schüler verschworen haben

Veröffentlicht am von 7 Kommentare

Jedes halbe Jahr gibt es Zeugnisse. Und jedesmal gibt es Schüler, die behaupten, sie hätten nur deshalb eine schlechte Note erhalten, weil sich ein Lehrer (oder auch mehr) gegen sie verschworen hätten.

Doch um dies wissenschaftlich nachzuweisen, benötigt man eine theoretische Grundlage, die Theorie der Verschwörungslogik:

1. Wenn über eine Sache nicht öffentlich gesprochen wird, wird sie von einer Verschwörung verschwiegen.
2. Das Fehlen von Beweisen ist der Beweis, daß diese vernichtet worden sind.
3. Wer eine Verschwörung abstreitet, ist entweder Mitglied oder Opfer dieser Verschwörung.
4. Den Aussagen von Politikern, Wissenschaftlern und Militärs darf man nie glauben, denn sie sind immer an Verschwörungen beteiligt.
5. Beweise gegen eine Verschwörungstheorie sind _immer_ gefälscht.
6. Zum Beweis einer Verschwörung genügen Behauptungen und Zirkelbeweise.
7. Gibt es mehrere Verschwörungstheorien, so ist immer die unwahrscheinlichste die wahrscheinlichste, denn sonst käme man ja leicht drauf.
8. Wenn die Medien nicht über die Verschwörung berichten, ist das ein Beweis dafür, dass die Mainstreampresse von den Verschwörern kontrolliert wird.
9. Die gelungene Unterdrückung der Beweise zeugt von der Machtfülle der Verschwörer.
10. Die einzigen, die an keiner Verschwörung beteiligt sind, sondern nur die Wahrheit aufdecken, sind die Verschwörungstheoretiker.
11. Der beste Beweis für eine wirklich gute Verschwörung ist, dass die, die sie aufdecken, noch leben.
(Quelle: de.admin.news.groups)

Natürlich trifft dies auf Lehrer und einige Schüler zu, die Teil der raffinierten Verschwörung sind. Es ist ja auch jedem klar, dass die 11 Punkte beweisen, dass sich Lehrer gegen einzelne Schüler bei der Notengebung verschworen haben. Wieso hätte man sonst diese Note bekommen?

[Anm. des Autors: Natürlich gibt es diese Verschwörung nicht!]

Kategorie: Diverses, Schule

Oberstufe und Uni

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

In der Zeit erschien jüngst ein Artikel über das Ingenieursstudium mit einer noch längeren Kommentarliste zu den Gründen, ob und wieso im Studium eiskalt ausgesiebt wird – mit sich ständig wiederholenden Gründen, dass die Studenten heutzutage faul seien oder die Uni sie nicht in Brückenkursen oder auch im Studium nicht an die Hand nähmen.

Neulich im Gespräch mit einem Lehrer fiel mir auf, dass die Oberstufenschüler viel mehr Stunden auf dem Plan haben als ich es jemals hatte. 35 Stunden ist da normal, zu meiner Zeit hieß es noch 30 Stunden, maximal 34 (ich hatte 33), aber nicht in den letzten zwei Semestern, da waren es oft nur noch 28 oder 29 Stunden. Darin enthalten waren zwei fünfstündige Fächer aka Leistungskurse, in denen inhaltlich kaum weniger, dafür aber intensiver, stattfand als in den heutigen vierstündigen Kursen auf erhöhtem Niveau. Die ca. 6 Stunden Unterschied machen drei zweistündige Fächer aus, d.h. auch entsprechend weniger Klausuren, Hausaufgaben, Refererate, dafür aber eine mehr Vorbereitung auf das Abitur und das Studium (und auch mal Unterrichtsschluss nach der 6. Stunde).

Durch die vielen Fächer sind zwar die Schüler in der Breite beschult worden, haben sich aber mit einzelnen Fächern oder Fächergruppen kaum richtig auseinandersetzen können. Die Vorbereitung auf die spezialisierte Arbeitswelt und das Studium mit reduzierter Fächerzahl würde dagegen beinhalten, dass Methoden und Techniken speziell ausgerichtet trainiert werden könnten, so dass der Übergang leichter fallen würde.

Wenn schon Unterricht in der Breite, warum dann nicht einfach Deutsch, Mathe, eine Fremdsprache (statt 2), eine Naturwissenschaft (statt 2), eine Gesellschaftswissenschaft (statt 2-4), Sport als Pflicht, den Rest (bis insgesamt ca. 28-30 Stunden erreicht sind) nach freier Wahl gefüllt, zwei Fächer echt vertieft (d.h. auch mit 5 Stunden Zeit)? Reduziert auf das Nötigste, ausgerichtet auf das Interesse des Schülers.

Kategorie: Diverses, Schule