Archiv für den Monat: Juli 2010

Zeitschrift zum IWB

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Stefan Aufenanger und Petra Bauer befassen sich in der neuesten Ausgabe der Zeitschriften-Reihe Computer + Unterricht aus dem Friedrich-Verlag mit dem IWB. Darin sollen Vor- und Nachteile des IWBs, Hinweise für Lehrerfortbildungen, Unterrichtsszenarien und Software besprochen werden. Auf der Website des Friedrich-Verlages können der Inhalt, Kurzzusammenfassungen der Artikel und eine umfangreiche Linkliste eingesehen werden.

Kategorie: Computer, Schule | Tags:

Kostenloser Einstufungstest nach dem GeR

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Bei Sprachtest.de kann man seine Sprachkenntnisse in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Business Englisch kostenlos testen und nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen einordnen lassen. Getestet werden Hörverstehen, Leseverstehen und Wortschatz in den Niveaus A1 bis C1. In einigen Aufgaben muss man eine passende Überschrift oder Zusammenfassung auswählen, in anderen aus mehreren Wörtern diejenigen heraussuchen, die in den Text passen, aber auch C-Tests sind dabei. Das so überprüfte Niveau wird am Ende des Tests, der etwa 15 Minuten dauert, bekannt gegeben, einen ausführlichen Bericht, der aus den eigenen und den Testlösungen besteht, kann man sich dann kostenlos per e-Mail zuschicken lassen. Die Tests werden von der telc GmbH (The European Language Certificates – ein Anbieter von Sprachzertifikaten) und vom Spotlight Verlag zur Verfügung gestellt.

Kategorie: Computer, Französisch, Schule | Tags: ,

Radio Eriwan meets Karate Kid

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Anfrage an Radio Eriwan:
Stimmt es, dass gerade ein Remake des amerikanischen Films Karate Kid in den Kinos gestartet ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber er spielt nicht in den USA, sondern in China.
Und es ist diesmal kein Karate, sondern Kung Fu.
Und Daniel war alt genug, Autos zu polieren und sie zu fahren, während Dre nur seine Jacke aufheben darf.

Kategorie: Diverses | Tags: ,

Gemecker

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Ich finde es ja auch total toll, wenn Verlage neue Bücher herausbringen. Wegen der Kompetenzen und neuer Technologien und so. Und weil ich als Mathelehrer auch noch jede Aufgabe selbst rechnen darf, um die Schwierigkeit der Aufgabe einschätzen zu können und meinen Schülern dann geeignete Hilfen zu geben. Aber bei gewissen Standardrechnungen, einer Kurvendiskussion oder bei Matrizenrechnungen, muss ich doch nicht jede Lösung für mich vollständig aufschreiben. Wenn es denn nur die Lösung wäre. Auch Lehrer müssen noch die 1. Ableitung und deren Nullstellen bestimmen, um die Extremstellen einer Funktion berechnen zu können. Natürlich kann man das Argument anbringen, dass auch die Schüler ja nicht hunderte solcher Aufgaben rechnen müssen, um Extrempunkte bestimmen zu können. Aber wir sollen ja nicht nur im Gleichschritt unterrichten, sondern auch individuelle Lernphasen einbauen, in denen die Schüler sich die Aufgaben selbst oder aus einer von uns zusammengestellten Vorauswahl auswählen. Das bedeutet für uns Lehrer wiederum, dass wir ungefähr das dreifache von dem rechnen müssen, das die Schüler überhaupt rechnen werden. Aber eigentlich benötigen wir doch nicht die Übung, sondern die Schüler, das Verhältnis ist also verkehrt herum.

Nun helfen uns Verlage ja schon sehr, wenn sie uns die Lösungsbücher gleich mit den Schulbüchern verkaufen. Dann müssen wir nicht jede Aufgabe durchrechnen, sondern können uns auch mal auf die Autorenlösungen verlassen. Auch bei Verständnisfragen hilft uns das Lehrerbuch auf die Sprünge. Im Falle unseres Mathebuches warten wir mittlerweile seit einem Jahr auf dieses Wunderwerk, das uns die Arbeit ein kleines bisschen erleichtern soll. Zwar unterstützt uns der Verlag mit kapitelweisen Lösungen, hinkt aber ein wenig der aktuellen Verteilung der Lösungen hinterher. Ich würde mich schon sehr freuen, wenn die Lösungen vollständig in digitaler Form vorliegen würden, bevor ich mit dem Kapitel durch bin. Noch besser wäre es, das Buch nicht ohne Lehrerbuch zu veröffentlichen. Aber dann wären dem Verlag sicherlich ein paar Tausend Euro durch die Lappen gegangen. Aus Lehrersicht: schade!

Kategorie: Mathematik, Schule | Tags:

4. Karate Sommer Seminar 2010

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Während der Sommerferien stehen viele Karateka vor einem Problem: die Sporthalle, die zu einer Schule gehört, ist geschlossen. Um diese möglicherweise sportfreie Zeit sinnvoll zu nutzen, kann er joggen oder bei diesen hohen Temperaturen schwimmen gehen, er kann einzelne Übungen alleine zu Hause oder im Stadtpark durchführen.

Viel besser ist es aber, mit anderen zusammen zu trainieren. Noch besser, wenn man dadurch andere Stilrichtungen kennenlernt. Genau das bietet das Karate Sommer Seminar in Hamburg-Alsterdorf in diesem Jahr schon zum vierten Mal an. An sechs Samstagen finden vormittags und nachmittags jeweils zwei Trainingseinheiten statt. Die meisten richten sich an alle Karateka von Weiß-bis Schwarzgurt aller Stilrichtungen. Für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene ist immer etwas dabei. Hier hat man die Möglichkeit, unter dem Dach des SV Polizei Hamburg von 1920 e.V. eine Einführung in Ju-Jutsu zu erhalten oder Details über eine Kata zu erfahren – selbstverständlich mit einer Einführung in die Kata, wenn man aus einer anderen Stilrichtung kommt.

Das Besondere an diesen Lehrgängen ist, dass sie völlig kostenlos sind. Alle Trainer bieten ihr Training ehrenamtlich an. Statt einer Lehrgangsgebühr werden Spenden für den Verein Dunkelziffer e.V., der misshandelten Kindern hilft, gesammelt.

Das diesjährige Karate Sommer Seminar ist noch in vollem Gange, in den nächsten vier Wochen stehen unter anderem eine Einführung in Bo oder Capoeira sowie Kumite-Übungen und verschiedene Katas zur Auswahl. Das aktuelle Programm findet ihr auf der Website des Karate Sommer Seminars 2010.

Kategorie: Diverses | Tags: ,

Krakenprognosen

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Mensch, da hat doch tatsächlich Kraken Paul alle Spiele für Deutschland richtig getippt! Eins von 20000 Tieren eines Wasserzoos.Doch wie hoch ist eigentlich die Wahrschienlichkeit, alles richtig zu tippen?

Wir wollen dazu einen richtig tollen Kleintierzoo mit einigen schlauen Tieren aufbauen. Schlau bedeutet, wenigstens ein Tier sagt alle Spiele richtig voraus, ein paar Tiere vertippen sich bei einem Spiel. Aber nicht das Tier wählt selbst, sondern wir ordnen ihm einen Tipp zu. So können wir eine Mindestanzahl bestimmen, sonst könnte ja alle Tiere das gleiche falsche tippen. Wie viele Tiere müsste unser Zoo beinhalten?

Betrachten wir die Anzahl aller möglichen Tipps. Es gibt insgesamt 7 Spiele. In den ersten drei Spielen kann Deutschland gewinnen (G), verlieren (V) oder Remis spielen (R), in den folgenden Spielen nur gewinnen oder verlieren. Mal angenommen, eine Gruppe von Tieren legt vorher eine Tippreihe fest, d.h. nach einem verlorenen Spiel kann trotzdem noch weitergespielt werden. Dann bräuchten wir 3*3*3*2*2*2*2 = 432 Tiere. Aber das ist ja nur unsere Obergrenze, denn nach dem Achtel- und Viertelfinale ist man bereits ausgeschieden, wenn man verloren hat. Unsere Anzahl verringert sich daher auf 3*3*3*6 = 162. Das ist schon ein großer Unterschied! Mit einer Hamster- und Mäusezucht kämen wir schnell auf diese Anzahl. Aber das wäre nicht abwechslungsreich, und man könnte uns hinterher noch vorwerfen, dass man die Hamster nicht voneinander unterscheiden konnte und wir somit das Ergebnis beeinflusst haben.

Allerdings kommt nicht jeder durch die Vorrunde und kann dann im Achtelfinale antreten. Die Hälfte aller Mannschaften fällt hier raus. Mit anderen Worten, die Hälfte der darauffolgenden Tipps ist ungültig, da sie nie überprüft werden können. Unser Kleintierzoo müsste demnach aus 3*3*3*0,5*6 = 81 Tieren bestehen, so dass ein wir ein richtig schlaues Tier in unserem Zoo unser eigen nennen dürfen. Problem: wie sortieren wir nach den Gruppenspielen aus? Wir benötigen ja 6 Tiere für die weiteren Vorhersagen.

An dieser Stelle erkläre ich das Vorhersagenspiel: jedes Tier bekommt ja eine Vorhersage zugeordnet, entscheidet also nicht selbst. (Wo kämen wir den hin, wenn plötzlich jedes Tier selbst entscheiden könnte? 😉 ) In der ersten Runde werden die Tiere in drei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 wird ein Sieg zugeordnet, Gruppe 2 das Remis und Gruppe 3 ein Verlust. Eine Aufteilung in drei gleichgroße Gruppen für jedes Gruppenspiel scheidet aus, denn so würden nur 3 Tiere am Ende übrig bleiben, die das richtige vorhergesagt haben. Verlustgruppen können wir etwas kleiner halten als Gewinn- oder Remisgruppen, denn ein Verlust bringt keine Punkte, derer wir aber mindestens 5 benötigen, um weiterzukommen, manchmal reichen auch 4 Punkte (in 3 der 8 Gruppen reichte es in den diesjährigen Gruppenspielen aus).

Der Trick ist jetzt, das Spiel von hinten aufzudröseln. Wir benötigen ja 6 Tiere am Ende des Gruppenspiels, also setzen wir ans Ende jedes Pfades, an dem wir noch ein Weiterkommen erwarten können, 6 Tiere. Die restlichen Tiere verteilen wir dann auf die Pfade, mit denen wir garantiert nicht weiterkommen werden (mit 2 oder weniger Punkten). Dies sind 20 Pfade, also benötigen wir 120 Tiere.

Aber Moment, eigentlich hatten wir doch nur 81 Tiere zur Verfügung.Der Fehler in der obigen Rechnung liegt darin, dass die Mannschaften nicht zufällig weiterkommen, sondern diejenigen mit 9 Punkten auf jeden Fall, diejenigen mit 3 Punkten aber weniger wahrscheinlich und diejenigen mit 2 Punkten gar nicht. Damit unser Zoo todsicher ein Supertier hat, müssen wir auch die Pfade mit geringeren Wahrscheinlichkeiten berücksichtigen, wodurch sich nun die Anzahl der benötigten Tiere erhöht (tja, Sicherheit hat ihren Preis). Die Aufteilung für unser Gewinnerkonzept sieht also so aus:

So können wir uns mit einer guten Flache Sekt gewiss sein, dass unser Zoo bei der WM 2014 berühmt dafür wird, einen richtig tollen WM-Hamster zu beherbergen.
Was für Vorhersagen sind dann mit Pauls 20000 Mitbewohnern aus seinem Unterwasserzoo möglich?

Kategorie: Diverses, Mathematik

Yet Another Matheditor

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Ich hätte nicht gedacht, dass ich sowas eines Tages schreiben würde: Windows ist genial! Hinter dem ganzen Klickibunti habe ich ein ganz unscheinbares, aber einfaches und effektives Programm zum Schreiben von mathematischen Formeln gefunden. Nutzer von Computern mit Touchscreen oder eines Tablets sind dazu noch im Vorteil. Das Programm nennt sich Mathematik-Eingabebereich, man findet es unter Zubehör. Je nachdem, was der Bildschirm zulässt, schreibt man mit der Maus oder den Fingern eine mathematische Formel auf, und das Programm wandelt die Zeichen in MathML um. Sollte das Programm nicht gleich das Richtige erkennen, gibt es die Möglichkeit zur Korrektur aus einer Auswahlliste. Ansonsten muss man es mit sauberer Handschrift nochmal probieren. Erste Tests ergaben aber, dass das Programm recht flexibel auf Handschriften reagiert. Die Formel kann dann in Word übernommen werden. Im Augenblick ist das Prgramm auf einzelne Formeln beschränkt, Gleichungssysteme müssen also noch in Word zeilenweise eingetippt und nachjustiert werden. Für Schüler sollte dieses Programm ganz nützlich sein, denn es entfällt das lästige Klicken durch das Symbolmenü. Leider erkennt es nicht eingescannten Text, sodass die Formel in digitaler Schrift vorliegen muss.

Kategorie: Computer, Mathematik, Orga | Tags: ,

Wieder was gelernt – Tag 11

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Heute habe ich etwas übers Backen gelernt: Ein Wiener Boden unterscheidet sich vom Biskuitboden nur dadurch, dass im Wiener Boden zusätzlich Butter enthalten ist.

Kategorie: Diverses, gelernt | Tags:

Wieder was gelernt – Tag 10

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Rechteckzahlen, auch pronische Zahlen genannt, sind Zahlen, die sich als Produkt zweier aufeinanderfolgender Zahlen schreiben lassen. Zum Beispiel sind 6, 56 und 2256 Rechteckzahlen, denn es gilt 6=2*3, 56=7*8 und 2256=47*48. (Anlass war der heutige Comic von SpikedMath)

Kategorie: gelernt, Mathematik | Tags:

Wieder was gelernt – Tag 6 bis 9

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Kurzer Rückblick über die letzte Tage: Ich habe mir einen neuen PC gekauft und diesen selbst eingerichtet. Programme mussten installiert und die Bedienung des Betriebssystems so eingerichtet werden, dass ich zügig damit arbeiten kann. Mittlerweile habe ich einen guten Überblick über die verschiedenen Windows-Versionen von 3.1 bis XP (Vista habe ich dabei … übergangen), jedesmal musste ich mich auf ein neues Konzept bei den Menüs und den Ordnern einlassen. Mit 3.1 und XP habe ich es ziemlich lange ausgehalten.

Nunja, bei der Neuinstallation sämtlicher Programme habe ich einiges gelernt (und war froh, mittlerweile die Anwendungsdaten als Ordner zu kennen).

  • Anwendungsdaten sind unter „Roaming“ zu speichern.
  • Lässt man sich alle verborgenen Dateien anzeigen, dann werden auch Ordner wie „Eigene Bilder“ oder „Eigene Dateien“ als NTFS-Links oder so ähnlich angezeigt und können nicht mehr geöffnet werden. Ärgerlich, wenn man gerade dorthin seine Dateien von der externen Festplatte rüberkopieren wollte.
  • Der einzige Sinn vom Internet Explorer ist, Firefox herunterzuladen.
  • Es empfiehlt sich, eine Liste der Programme zu machen, die man auf dem neuen PC wieder installieren möchte. Die alten Installationsdateien mitzukopieren lohnt nicht, denn so kann man die neueste Version, zugeschnitten auf Windows 7, herunterladen. Mit Hilfe der Liste kann man den Download planen. Zum Beispiel sollte MikTeX und Ghostview VOR TeXnicCenter (ein TeX-Editor) installiert sein.
  • Übrigens ist eine externe Festplatte schon sehr praktisch, um mal eben den PC neu aufzusetzen.
  • OneNote ist nach den Tipps von Jan-Martin Klinge für das neue Schuljahr eingerichtet. Es fehlt noch die gesamte Stoffverteilung, aber der grobe Umriss der Unterrichtsmaterialverwaltung steht. Mal schauen, ob ich es noch in den Ferien schaffe, meine Papierordner auf OneNote umzustellen.

Und nun weiter mit Computerspielen Lernen.

Kategorie: Computer, gelernt, Orga | Tags: