Archiv für den Monat: April 2010

Bedingt

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Abituraufgaben über Bedingte Wahrscheinlichkeit, die meine 9. in Mathe richtig gelöst hat: 1 von 1
Comics über Bedingte Wahrscheinlichkeit, die meine 9. nicht sehen wird: 1 von 1

Kategorie: Mathematik, Schule

Eine ungeplant gute Fortbildung

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Vor kurzem war SchiLf an unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler haben gearbeitet (Girls‘ Day bzw. Zukunftstag) und die Lehrer wurden wieder zu Schülern erweiterten ihre pädagogischen Kompetenzen. Unter anderem sollte eine Einführung in das Interaktive Whiteboard (IWB) stattfinden. Leider fiel der entsprechende Referent aus. Doch ein Lehrer, der zwar auch nur wenige Male damit gearbeitet hatte, stellte sich spontan für eine Einführung zur Verfügung.

Ich habe in dieser Veranstaltung ausgesprochen viel gelernt:
1. Die Technik funktionierte zu Beginn nicht sofort. Nun weiß ich, dass die Ursache die Steckdose, die Kabel oder der falsche USB-Anschluss sein können.
2. Die Einführung bestand aus „Ich weiß das auch nicht so genau, wir probieren es einfach mal aus und sehen, was passiert.“ Nun kann ich Bilder einfügen und beschriften, sie verkleinern und in die Ecke oder die Mülltonne werfen, geometrische Objekte per Hand zeichnen und vom IWB bereinigen lassen, Texte markieren und wegradieren, Text teilweise erscheinen lassen, die Folien als pdf oder doc-Datei speichern, ppt-Dateien importieren und verändern.
3. „Kann man damit auch…“ ist eine tolle Aufforderung, den Einsatz des IWB zu testen und auf die eigene Unterrichtspraxis hin zu überprüfen.

Nicht durchgeführt habe ich Lückentexte und Puzzle erstellen, eine multimediale Lernumgebung durch gleichzeitiges Einbinden von Bildern, Musik, Text und Videos in einer Folie schaffen, diverse Rätsel formuliert.

Vielleicht hätte der ursprünglich geplante Referent uns derartige Dinge gezeigt („Und schauen Sie mal, welch tolle bunte Präsentationen man damit zeigen kann und wie die Schüler sich an den Spielen erfreuen können!“). Mir hat diese Fortbildung aber Hoffnung gegeben, das IWB in meinem regulären (!) Unterricht (ich bin mit einer 6. Klasse in Französisch für diesen Raum eingeteilt) als Präsentationsgegenstand wie selbstverständlich nutzen zu können und zwar indem
– ich Folien nicht mehr auf dem OHP zeige
– Bilder gezeigt und beschriftet werden (Stichwort Wortschatzeinführung)
– Tonaufnahmen mit passenden Bildern gezeigt werden können

Als ganz normales Werkzeug eben. Dazu muss das IWB aber auch für mich normal werden.

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Apps für den Französischunterricht

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Eigentlich suchte ich nur nach Wörterbuchern für Französisch. Die App von PONS ist schonmal super, unterstützt mich aber nicht, auf Französisch weiterzulernen, da es ein zweisprachiges Wörterbuch ist. Fündig geworden bin ich bei den wichtigsten französischen Wörterbüchern:

LE ROBERT – Dictionnaire Dixel, Découverte de mots, Jeux de lettres, Assistant de mots croisés   6,99 Euro
Dictionnaire de français par Editions Larousse  4,99 Euro
BESCHERELLE – Le Conjugueur  0,79 Euro

Kategorie: Französisch, iPod

Der Neue

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Ich beginne meinen ersten Artikel vom iPod nicht mit den Worten „Dies ist mein erster Artikel vom iPod.“, sondern mit einer kleinen Kostenaufstellung.
TeacherTool 24,99
DropBox —
Handy Randy 3,99
Evernote —
Graphing Calculator 0,99
PONS Wörterbuch für Schule und Studium F-D 19,99
Checklist Wrangler 1,99
DownTime —
WordPress —

Summe: 51,95

Es schreibt sich gut, vor allem quer. Das Gerät liegt gut in der Hand. Ich denke, wir zwei werden gute Freunde!

Edit:

Neu bei den Apps ist jetzt Things zum Planen dazu gekommen. (7,99 Euro).

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Der Schüler

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1975:
Der deutsche lernwillige Schüler hat ein Lineal, einen Zirkel, etliche Dreiecke, ein Winkelmaß.

2005:
Der fleißige deutsche Schüler hat ein Geodreieck, einen Taschenrechner, einen Computer

2035:
Der Schüler bleibt.

Lehrer und ihr Smartphone

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Lehrerblogs, von denen ich mir die App-Tipps abgeschaut habe:

Bluemac: Das iPhone im Schulalltag das-iphone-im-schulalltag
und seine Arbeitsweise damit: Workflow Lehrerzimmer workflow-lehrerzimmer
Kreide fressen: Smartphone statt Lehrerkalender smartphone-statt-lehrerkalender
lehrerzimmer.org: 10 Apps, die jeder (Lehrer) braucht 10-apps-die-jeder-lehrer-braucht
tasten:gott: Das iPhone im Unterricht das-iphone-im-unterricht
Lernwolke: Lehrer-Workflow – die papierfreie Schultasche lehrer-workflow-die-papierfreie-schultasche
Jane’s Pick of the Day: Educate – iPhone Touch App for teachers educate-iphone-ipod-touch-app-for-teachers (wohl ähnlich wie TeacherTool)
und ihre ausführliche App-Liste nicht nur für den iPod: Mobile Tools mobile
Chris Webb’Space: Why an iPod Touch in education? Why_an_iPod_Touch_in_education_
Planeten Paultje’s lists of iPhone applications for education General

Was bei der google-Suche nach „ipod touch Lehrer“ noch herauskam: Ja, liebe Schüler, Lehrer dürfen euch den iPod wegnehmen, wenn ihr damit stört oder spickt. 😉

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Journalisten-Mathematik

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Im BildBlog werden immer mal wieder Rechenfehler analysiert. So auch heute:
Früher haben 138 Prozent der Frauen geheiratet (Wahrscheinlichkeitsrechnung)

Weitere mathematische Vertipper, die BildBlog gesammelt hat:

Flaschmeldung (Brüche und Verhältnisse)
Riesige Schlamperei bei Hartz-IV-Rechnung (Brüche, Prozent)
Haarspalterei (sehr kleine Zahlen, Zehnerpotenzen)
14,9 ist auch nicht mehr, was es einmal war (Darstellung von Daten)
Ältester Hund der Welt: Hurra, er lebte schon! (Schlussfolgerungen)

Viele merkwürdige Zeitungsartikel findet man auch auf den letzten Seiten von Mathematik lehren und im Buch „Die etwas andere Aufgabe“ von Wilfried Herget und Dietmar Scholz, darunter auch diverse Klassiker.

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Lehrer-Apps

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Gar nicht so einfach, unter den vielen Apps die zu finden, die ich benötige.

Im Augenblick habe ich folgende App-Liste:
TeacherTool (Schüler- und Notenverwaltung – sobald der Datenschutz geklärt ist)
DropBox (zur Dateiorganisation auf mehreren Rechnern)
Teacher’s Pick (zur zufälligen Auswahl von Schülern)
oder besser HandyRandy (Tipp von René Scheppler)
Evernote (für die anfallenden Notizen)
Remember the Milk (?) (ggf. zu Erinnerung an To-Dos, sofern das nicht über den Kalender geht)
GraphCalc (zum Zeichnen von Graphen; ist im Prinzip überflüssig wegen des Taschenrechners)
PONS Wörterbuch für Schule und Studium Französisch <-> Deutsch (Natürlich zum Nachschlagen, aber auch mit Lernkarten, das ist mehr als auf der CD-ROM im Schülerwörterbuch!)
PONS Business-Wörterbuch Französisch
Checklist Wrangler (für die vielen Schüler- und anderen Checklisten)

Gute Apps dafür suche ich noch:
Zur Aufnahme von Gesprochenem
Für einen Kurzzeitwecker: DownTime?

Auch ganz nützlich, aber nebensächlich:
WordPress (an der normalen Tastatur tippt es sich doch einfacher)
ein Taschenrechner (falls der richtige grad nicht zur Hand ist)
Französisch-Flashcards (muss ich mir mal richtig ansehen, obs was für meine 6. ist)

Habt ihr weitere Tipps?

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Chagrin d’école

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Im Augenblick geistert das „Teach First“-Projekt durch die Schulgänge. Angehende Manager mit Topexamen gehen dafür 2 Jahre in eine Brennpunktschule, unterstützen die Lehrer und bringen mit engagierten Arbeitsgemeinschaften viel Licht in den grauen Alltag – nur um nach diesen 2 Jahren einen lukrativeren Job in der Wirtschaft zu erhalten.

Daniel Pennac gehörte als Schüler nicht zu den Besten, im Gegenteil, er war „un nul“, „un vrai cancre“. Doch trotz mehrfachen Sitzenbleibens schafft er das Abitur und wird – man würde es nicht erwarten – Französischlehrer. Manch einer denkt nun an den Spruch „Those who can, do. those who can’t, teach.“ Doch Pennac ist bestrebt, seine Schüler davon zu überzeugen, dass sie keine „nul“ sind. Er holt sie da ab, wo sie gerade stehen, und führt sie an die französische Sprache heran. Grammatik bespricht er an Sätzen wie „Je n’y arriverai jamais.“ oder „Je m’en moque.“, mit deren Hilfe er die Wörter „y“ und „en“ analysiert (was auch für deutsche Schüler im Fach Französisch ein nicht so einfaches Kapitel ist). Kurze Diktate werden auseinandergerupft und auswendiggelernt, so dass die Schüler die Kerngedanken verstehen können. Am Ende beantwortet er die Frage, was einen guten von einem schlechten Lehrer unterscheidet: die Liebe. Damit meint er aber nicht die Art von Liebe zwischen Lehrer und Schüler, die gerade negativ durch die Presse geht, sondern echtes Interesse an den Schülern und sie mit dem eigenen Enthusiasmus am Fach anzustecken.
Daneil Pennac schreibt von seiner eigenen Kindheit mit dem „cancre“ und seiner Rettung. Er schreibt von schlechten Schülern, denen er helfen konnte, aber auch von schlechten Schülern, denen er nicht helfen konnte. Und auch sein „cancre“ meldet sich am Ende wieder zu Wort. Besonders die Mischung aus Erfolgen und Misserfolgen macht mir Pennac sympatisch. Sein Schreibstil ist locker und humorvoll und zieht den Leser von der ersten Seite in die Handlung hinein. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Lehrer!

Daniel Pennac: Chagrin d’école. Editions Gallimard (2007). 299 Seiten. Preis ca. 10€

Das nächste Buch liegt schon bereit gelesen zu werden: Eric Orsenna. La grammaire est une chanson douce.

Kategorie: Französisch, Gelesen | Tags: ,

Apps für Lehrer

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Demnächst (hoffentlich nächste Woche) wird mein iPod Touch eintreffen. Es stellt sich also die Frage, welche Apps drauf sollen.

In erster Linie möchte ich meine Verwaltung vereinfachen. Der Lehrerkalender wird digitalisiert sowie vergessene Hausaufgaben notiert und diverse Listen geführt (Zettel ade). Dazu kommt ein Französisch-Deutsch-Wörterbuch (bei Pons gesichtet). Das ein oder andere Hörbeispiel soll gegeben werden. Und überhaupt kann ich doch auch die Planung am PC statt handschriftlich machen. Obwohl: sind die Stundenverläufe auf dem iPod so sinnvoll? Oder sollten diese besser ausgedruckt vorliegen?

Des öfteren habe ich noch von Evernote und DropBox gelesen, die zur Dateiverwaltung und -synchronisierung verwendet werden. Ist es sinnvoll, diese mit einem iPod Touch (kein Internetzugang) und „nur“ 8GB zu verwenden? Oder ist dies auf einem Notebook mit Internetzugang sinnvoller?

Interessant ist die Notenverwaltung mit dem TeacherTool. Was ich noch klären müsste, ist die Sache mit dem Datenschutz: was darf ich auf dem iPod an Noten verwalten (falls überhaupt)? Und wie kann ich das sichern? Und bei wem muss ich das anmelden? Ok, das die Schulleitung, nach dem Runderlass (hätte ich mir ja auch denken können).

Mich interessiert aber auch, welche Apps andere auf ihrem iPod/iPhone haben. Welche sind ein Muss, welche können und welche dürfen zum Spaß auch drauf sein? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Kategorie: Computer, Diverses | Tags: