Archiv für den Monat: Oktober 2009

Evaluation

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Auf der Seite Schulentwicklung konkret wird ein Sechs-Phasen-Modell zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung in Thüringer Schulen vorgestellt. Besonders übersichtlich werden Methoden und Instrumente zur Evaluation erläutert.

Kategorie: Orga, Schule | Tags:

L‘ emploi du pronom indéfini

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Weil es irgendwie zu meiner 1. Staatsexamensarbeit passt:

L‘ emploi du pronom indéfini…
 
« Il était une fois quatre individus qu’on appelait
Tout le mondeQuelqu’unChacun – et Personne.
Il y avait un important travail à faire,
Et on a demandé à Tout le monde de le faire.
Tout le monde était persuadé que Quelqu’un le ferait.
Chacun pouvait l’avoir fait, mais en réalité Personne ne le fit.
Quelqu’un se fâcha car c’était le travail de Tout le monde !
Tout le monde pensa que Chacun pouvait le faire
Et Personne ne doutait que Quelqu’un le ferait…
En fin de compte, Tout le monde fit des reproches à Chacun
Parce que Personne n’avait fait ce que Quelqu’un aurait pu faire.
 
*** MORALITÉ ***

Sans vouloir le reprocher à Tout le monde,
Il serait bon que Chacun
Fasse ce qu’il doit sans nourrir l’espoir
Que Quelqu’un le fera à sa place…
Car l’expérience montre que
Là où on attend Quelqu’un,
Généralement on ne trouve Personne !

Quelle: mots_passion

Und hier eine englische Version:

THE MANAGEMENT PROCESS

There’s a story told about four people named : Everybody, Somebody, Anybody and Nobody.

There was an important job to do and Everybody was sure that Somebody would do it. Anybody could have done it, but Nobody did it. Somebody got angry about that, because it was Everybody’s job. Everybody thought Anybody could do it, but Nobody realised that Everybody wouldn’t do it. It ended up that Everybody blamed Somebody when Nobody did what Anybody could have done !

Irgendwie muss ich gerade an einen Kinderwitz denken: „Keiner hat mir auf den Kopf gespuckt und Niemand hat es gesehen!“ Von Nochmal und Nochmal-Nochmal, die auf einem Baum saßen, erzähl ich lieber nichts…

Kategorie: Diverses, Französisch

Yeas and Nays

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Eines Abends beim Durchzappen blieb ich bei einer Abstimmung zu den Guantanamo-Prozessen stehen. Nicht nur inhaltlich interessierte mich das Ergebnis, auch linguistisch. Das Ergebnis wurde nämlich nicht in „Yes“ and „No“, sondern in „Yea“ und „Nay“. Mir schien das irgendwie umgangssprachlich (und alle so: yeah!), aber andererseits auch altmodisch. Also wollte ich der Sache auf den Grund gehen. Ich schlug also mein Dictionnary auf schaute bei Wikipedia nach und fand so heraus, dass die „Yeas and Nays“ eine besondere Form der Abstimmung ist, bei dem zwischendurch die Senatoren in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen und um ihre Stimme gebeten werden, die „Yeas“ und „Nays“ kann man also den Namen zuordnen.

Kategorie: Diverses

Neue Werkzeuge

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Woran erkennt ihr, ob ihr eine bestimmte Software oder ein besonderes Tool wirklich haben wollt? Mal angenommen, Peter09 schickt mir über Twitter einen Link mit dem Hinweis auf ein ganz brauchbares Werkzeug. Ich denke mir dann, ohja, der Titel klingt vielversprechend, das könnte ich auch ausprobieren. Dann besuche ich die Website, also ich klicke auf den angebotenen Link. Dort steht nichts weiter als ein kurzer Text mit den Vorzügen (gut!), ein Link, über den man installiert (selbstverständlich!) – und ein Video. Problem: ich möchte einen schnellen Überblick über die Funktionen und über das Aussehen der Benutzeroberfläche (bin schließlich eine Frau!) erhalten. Das heißt für mich: ein Klick, ein schnelles Scrollen, und zwei Sekunden später kann ich schon sagen, ob ich das haben will oder nicht. Aber da ist nun dieses Video. Eigentlich ganz nett, da wird mit der Maus zum Menü gefahren, da werden Klicks ausprobiert (alles das, was ich auch machen will!), das hilft mir aber nicht für einen schnellen Überblick! Stattdessen muss ich mir nun ein dreiminütiges Video anschauen, das immer wieder hakt, mir auf englisch etwas anhören, worauf ich gerade keine Lust hab (ich will gerade entspannen und keine English Comprehension – ich mag Englisch, aber manchmal möchte ich es mir auch einfach nur leicht machen), und außerdem ist die Stimme auch nicht gerade von großer Abwechslung geprägt. Kurz, es ist mir viel zu umständlich. Also erhalte ich keine Informationen, und infolgedessen installiere ich nichts. Schade, wenn es wirklich ein gutes Tool ist. Aber „anwendungsfreundlich“ beginnt für mich nun mal schon bei der Präsentation. Genug genörgelt. Zurück zum Schreibtisch.

Kategorie: Computer, Diverses

Einfalls- und Ausfallswinkel

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Jonglieren im Dreieck – Michael Moschen performs THE TRIANGLE

Kategorie: Diverses, Mathematik

Der wissenschaftliche Vortrag

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Welchen wissenschaftlichen Vortrag, der mehr als nur abgelesene Zeilen war, habt ihr das letzte Mal gehört? Was war das Thema? Und wieso kam er so gut an? Bei ScienceBlogs bin ich auf dieses wunderbare Video gestoßen, das zugehörige Paper findet man hier. Das ist echte Vortragskunst!

Kategorie: Diverses | Tags:

Fächer

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Wie würdet ihr einen Fächer im Unterricht einsetzen? Ich weiß noch nicht, wie, und auch noch nicht, wann, aber ich weiß, dass ich den Fächer im Unterricht benutzen werde, wenn nicht sogar basteln lasse. Mal sehen, 5. Klasse Mathe, Wiederholungsaufgaben. Jeder schreibt ein paar Aufgaben auf und heftet die zusammen. Jeweils mit einer kurzen Rechenanleitung. Oder Klasse 9, Potenzen, vor allem die Potenzgesetze. Denen könnte das aber schon zu kindisch vorkommen. Hmmm… Klasse 6, Französisch. Substantive, Verben und direkte Objekte sammeln und dann Sätze bilden lassen… da scheint mir aber so ein Fächer zu viel Aufwand für ein paar Sätze. Für die Oberstufe wäre das ideal, für ein Résumé einen Fächer zu erstellen, das wäre dann ein übersichtlicher Spicker. Aber das sind ja auch nur spontane Gedanken. Den Fächer finde ich jetzt schon genial. Da fällt mir ein, es gab doch mal ein Quizspiel (Ravensburger?), bei dem ein Seil von einer Antwort zur nächsten gespannt wurde, und mit Hilfe des so gebildeten Musters konnte man seine Antworten auf der Rückseite überprüfen… Eine sinnvolle Erweiterung für diesen Fächer?

Kategorie: Diverses, Gelesen, Schule | Tags:

Lesen, Schreiben, Rechnen

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Ein Cartoon der GEW.

Kategorie: Diverses, Schule | Tags:

Vokabelblogs in der Praxis

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Richtige Vokabelblogs zu finden stellte sich schwieriger heraus als ich dachte. Wahrscheinlich werden diese, wenn sie an Schulen erarbeitet werden, nicht öffentlich zugänglich gemacht. Ich kann das durchaus verstehen, dadurch fühlen sich die Schüler geschützt und können unbeobachtet (außer von ihrem Kurs) Fehler begehen und korrigieren. Leider habe ich auch keine fertigen bzw. abgeschlossenen Schüler-Vokabelblogs gefunden, so dass ich auf diese unvollständige und manchmal über dem Niveau eines Sek-I-Schüler stehende Liste verweisen kann:

French Word-A-Day Ein französisches Wort mit Bild und längerem Text wird auf englisch erklärt. Allerdings auch mit viel Werbung dazwischen.

Wordnik Ein englisches Wort wird auf englisch erklärt. Viele Beispielsätze, sehr übersichtlich.

Le Mot Du Jour stellt jeden Tag ein französisches Wort vor und erklärt es auf französisch.

Ähnliches geschah bis 2008 auch bei diesem Mot du Jour-Blog, es wurde allerdings eingestellt.

Etwas ausführlicher erklärt Le Garde-mots auf französisch ein französisches Wort oder eine Idee.

One-Word-A-Day

French Blog
Französische Grammatik und Vokabeln werden erklärt und mit einer kurzen Übung verbunden.
Unter French Word of the Day kann man sich ein französisches Wort anhören und auf englisch und französisch erklären lassen. Auch als Widget verwendbar.

Marmanisto schlägt für Englisch den Englisch-Blog vor.

Zwei Blogs, die vor einigen Jahren begonnen, aber nicht weitergeführt wurden:
Vocabulary Blog Englische Sprache und Fremdwörter.
vocabularylists Englisch, kurz und übersichtlich

Kategorie: Französisch, Schule | Tags: ,

Vokabelblog-Theorie

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http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/288125.PDF  S.82 Vokabelblogs

Ein Vokabelblog stellt eine gute Möglichkeit dar, innovative Methoden der Wortschatzarbeit umzusetzen:
• Visuelle Unterstützung ist für das Vokabellernen von großer Wichtigkeit. In einem Weblog können Bilder und Fotos auf sehr einfache Weise hochgeladen werden.
• Durch den Tagebuchcharakter werden die Lernenden dazu motiviert, Vokabel nicht nur zusammen mit einer Übersetzung oder Definition aufzulisten, sondern auch eine kleine persönliche Geschichte dazuzuschreiben, z.B. in welchem Kontext sie auf dieses Wort/ diesen Ausdruck gestoßen sind. Auch dadurch wird das Merken gefördert.
• Durch die Kalender- bzw. Archivfunktion (ältere Beiträge werden für gewöhnlich nach dem Monat des Erstelldatums geordnet) kann eine strukturierte Vokabelarbeit erleichtert werden. Beispiel: Im Monat Dezember wird das Wortfeld „Weihnachten“ erarbeitet, im Jänner das Wortfeld „Wintersportarten“, im Februar „Karneval“ usw…
• Alle Lernenden haben Zugriff auf das Vokabelblog ihrer Kollegen, sie lernen voneinander – vor allem dann, wenn sie aufgefordert werden, mittels der Kommentarfunktion einen Beispielsatz zu Einträgen der Kollegen zu verfassen oder einen Eintrag zu ergänzen.
• Die Lernenden setzen sich intensiver mit den neuen Wortformen auseinander, da sie bemüht sind, die Einträge so attraktiv wie möglich zu gestalten – schließlich werden sie ja von den anderen Lernenden gelesen.
• Da Weblogs per se oft aktualisiert werden müssen, wird die regelmäßige Arbeit an der Lexik sichergestellt. Im Allgemeinen neigen Lernende dazu, Vokabel gebündelt und kurz vor den Prüfungen zu lernen. Durch das Weblog werden sie gewissermaßen „gezwungen“, Vokabel in kleinen Mengen, dafür aber regelmäßig zu lernen. Ein weiterer Vorteil ist, dass den Lernenden beim Hinzufügen eines neuen Vokabels automatisch, ohne sich darüber bewusst zu sein, die zuletzt erstellten Einträge wieder in Erinnerung gerufen werden.