Archiv für den Monat: August 2009

Methodensammlung II

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Eine umfangreiche Sammlung von Methoden zur Demokratieerziehung bietet die Seite Schulleben und Unterricht demokratisch gestalten. Die Methoden werden vorgestellt und durch das notwendige Material und Anwendungsbeispiele ergänzt.

Das Methodenkompendium zur Demokratieerziehung ist ein praxiserprobtes Instrument zur Nachnutzung, um zu zeigen, wie einerseits handlungsorientierte und schülerzentrierte Unterrichtsformen und andererseits die Mitbestimmung und Mitverantwortung an Schulprozessen gefördert werden kann. Es besteht aus den Teilen:

  1. Modulares Methodentraining für schüleraktives Lernen
    Dieser Teil umfasst eine Sammlung von ausgewählten Methoden und Erläuterungen mit weiterführenden Literaturhinweisen zu Möglichkeiten schüleraktiver und demokratischer Unterrichtsgestaltung.
  2. Ansätze für soziales Lernen
    Dieser Teil umfasst eine Sammlung von Methoden und Erläuterungen dreier sehr unterschiedlicher schulischer Kooperationspartner. Sie stellen ihre Intentionen, Vorgehensweisen und Erfahrungen vor und bieten Inhalte und Methoden zur Nachnutzung an.

Hilfreich sind auch die vielen Literaturhinweise (bei denen H. Meyer und H. Klippert natürlich nicht fehlen dürfen).

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Mein neuer Taschenrechner

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In Niedersachsen ist der graphikfähige Taschenrechner verpflichtend. Heute halte ich so ein Gerät zum ersten Mal in der Hand. Es ist der TI-84 Plus. Nach einigen Versuchen mit Hilfe der Bedienungsanleitung bin ich zwar immer noch nicht überzeugt, dass das Gerät einfacher und vielseitiger als GeoGebra ist, aber dennoch wird es schon ganz nüzlich im Unterricht sein, wenn Laptop und Beamer nicht zur Hand sind. Meine 7. bekommt den auch bald, und da werde ich mir zu der TR-Einführung, die ich vor einem Jahr mit einem anderen TR gemacht habe, gerätespezifisch Gedanken machen müssen. Hilfe sehe ich in den Arbeitsblättern zur Einarbeitung und in der Unterrichtsmaterialien-Datensammlung von TI selbst.

Kategorie: Computer, Mathematik, Schule | Tags:

Pizza

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Pizza ist nicht nur lecker, sondern auch mathematisch. Das beweist das Volumen einer Pizza mit Radius z und der Höhe a, denn das Volumen V ist genau

V = pi z z a

(Leerzeichen stehen für Malpunkte)!

Nachtrag: Das passende Bild gibts bei „A Geek Story“

Kategorie: Mathematik, Schule

Vorbildlich!

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http://www.nichtlustig.de/toondb/080318.html

Kategorie: Diverses, Schule

Lieblingssprüche

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9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich bin nicht verrückt. Und die 10. summt die Melodie von Tetris.

via de.talk.jokes

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Mein erster Elternabend

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Mein erster Elternabend steht bevor. Da es sich dabei um eine 7. Klasse handelt, gibt es einen verpflichtenden Tagesordnungspunkt: die Wahl der Elternvertreter. Sonst nichts. Was werde ich also tun?

Aus der Sicht des Lehrers hat der Elternabend die Funktion, die Eltern kennenzulernen und ihre Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder zu sichern. Insbesondere kann er hier mitteilen, was ihm an der gesamten Klasse besonders auffällt.
Aus der Sicht der Eltern dient der Elternabend dem Kennenlernen der anderen Eltern, aber vor allem dem der neuen Lehrer, insbesondere des Klassenlehrers. Besondere Informationen rund um den Fachunterricht spielen hier eine große Rolle: Was lernt mein Kind im Unterricht? Gibt es besondere Lernformen mit stärkerer Nachbearbeitung zu Hause? Auf wie viele Klassenarbeiten muss sich mein Kind vorbereiten? Wie viele Hausaufgaben wird mein Kind jeden Tag erledigen müssen?
Aber auch außerunterrichtliche Themen sollen angesprochen werden: Wird es Ausflüge geben? Wie teuer werden diese sein? Wann und wohin wird eine Klassenreise stattfinden? Wo können wir mitentscheiden? Welche Art von Klassenfesten wird es geben? Inwiefern wird dort unsere Mitarbeit erwartet?
Und dann gibt es natürlich auch die Frage nach der Erreichbarkeit der Lehrer, insbesondere des Klassenlehrers. Wenn es Probleme gibt, sei es in einem Fach oder mit Mitschülern, wann und wie ist der Klassenlehrer erreichbar?

Am ersten Elternabend im Schuljahr ist man also genug mit Organisatorischem beschäftigt. Für die nächsten Elternabende können thematische Wünsche gesammelt werden, sei es, dass Unterstützung für den Umgang mit Hausaufgaben und Klassenarbeiten benötigt wird oder dass eine Übersicht über gängige Lernprogramme (oder der im Unterrichts genutzten Programme) gewünscht wird. Für das Sammeln sind die Elternvertreter zuständig, denn die planen ja den nächsten Elternabend. Soll der Klassenlehrer aber hier zur Gestaltung des nächsten Elternabends beitragen? Oder ist seine Rolle derart, dass er sich zur Situation in der Klasse äußert und ggf. auf dem nächsten Elternabend berät?

Ein paar Seiten, die mir sehr nützlich erscheinen, um einen Elternabend vorzubereiten:
http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/elternabend-durchfuehrung-vorbereitung/
http://www.vnr.de/b2c/familie/kinder/so-planen-sie-einen-elternabend.html
http://www.internet-abc.de/eltern/bin/114299-114337-1-emw_elternabend.pdf
http://download.bildung.hessen.de/portal/zielgruppe/eltern/eltern/Gestaltung_von_Elternabenden.pdf
Drei ausführliche Ausarbeitungen eines medienpädagogischen Elternabends findet man unter
http://www.drs.de/index.php?id=1738
Und für Informationen zum „Lernen lernen“:
http://www.schule-bw.de/lehrkraefte/beratung/beratungslehrer/Kooperation/Eltern/elternabend.pdf
Ideen, wie man Themen für weitere Elternabende findet, werden auf dieser Seite vorgestellt:
http://www.seb-rse.de/daten/Elternabende_gestalten.pdf
Dort findet man auch eine Bücherliste zum Thema „Elternabend“.

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10 Dinge, die Sie als Lehrer niemals tun sollten

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Kesslers Knigge:

http://www.youtube.com/watch?v=VIbmBdBplEk
Einen Lehrer wie in Nr.1 hatte ich auch mal in Mathe…
Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, Nr.9 wird von uns erwartet…

BTW, wer hat gestern den Knigge für Eltern auf Elternabenden gesehen?

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Mein erster Tag

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Und schon ist er vorbei, mein erster Tag an der Schule. Und zugleich mein erster Tag in meiner allerersten eigenen Klasse. Und wie es sich durch Vertretungen und noch nicht eingeschulte 5. Klassen manchmal so ergibt, war es heute meine einzige Klasse. Nach vier Stunden erreichte ich bei den Namen eine Trefferquote um die 75%, was für mein Namensgedächtnis eine hohe Leistung ist *hüstel*. Als ich der Klasse erlaubte, sich umzusetzen, sank die Trefferquote dann auch erheblich. Nett und lieb sind sie, die Jungs und Mädels. Ich mag sie. Und ich fühle mich jetzt wie nach einem Zahnarztbesuch: Hat doch gar nicht weh getan!

Wieder zurück!

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Frau Peters meldet sich zurück aus der Internetlosen Zeit. Hilfe, war das ungewohnt. Aber zu tun gabs genug. Ich bin nämlich umgezogen. Da ich eine Stelle in Niedersachsen angetreten habe, war der Umzug von der nördlichen Seite der Elbe auf das Gebiet südlich der Elbe notwendig geworden (jeder, der einmal Montag morgens vorm Elbtunnel stand, weiß, wovon ich rede). Die Wohnung vergrößerte sich, und damit auch mein Büro. Leider verlief unser Umzug schneller als der Telefonanschluss, und so musste ich eine Woche ohne auskommen.

Inzwischen bin ich also nicht mehr Referendarin, sondern Junglehrerin. Ich übernehme eine 7. Klasse als Klassenlehrerin und bin schon sehr aufgeregt. Morgen werde ich mein neues Kollegium kennenlernen, denn da findet eine Konferenz statt. Und übermorgen sind meine (diesmal definitiv viel zu kurzen) Ferien zu Ende und ich stehe das erste Mal vor meiner Klasse, vor einer ganzen Reihe völlig unbekannter Gesichter. Mein Pensum erhöht sich um 150%, das werde ich aber erst so richtig in zwei Wochen spüren, denn die erste halbe Woche zählt nicht, und in der Woche darauf finden Projekte statt.

Während meiner Internetabstinenz habe ich das hiesige Fernsehprogrammangebot durchforstet. Und tatsächlich, ich kann wieder TV5 tagsüber sehen! In meiner SH-Zeit konnte ich das nur ab 20 Uhr empfangen. Aber nun habe ich eine wunderbare Sendung entdeckt, die sich mit interkulturellen Themen befasst. „Pure laine“ handelt von Dominic, einem haitianischen Immigranten in Québec, der sich immer wieder unterschiedliche Fragen zum Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Québec stellt. So wird er von einer Klasse wegen seiner Hautfarbe mit Schimpwörtern bombardiert, die er eins nach dem andern aber widerlegt. Dabei sieht die vorbeikommende Schulleiterin diese Wörter an der Tafel und weist ihn darauf hin, dass die Schüler solche Wörter auf keinen Fall sagen dürfen. Auf seine Frage, wie sie ihn denn bezeichnen würde, verwendest sie offensichtlich fadenscheinige Begriffe, die zeigen, wie peinlich berührt sie durch diese Frage ist. Dies erzählt Dominic mit einer Mischung aus Amusement und Nachdenklichkeit, mit erfundenen Geschichten über die beste Freundin seiner Frau oder seinen Arzt, den er zum Hausmeister umdichtet. Man erfährt über besondere Eigenarten der Kanadier, den Umgang mit dem typischen Winter, Vorurteile gegenüber Anderen, die diese sogar bestätigen wollen. Für Schüler ist die Serie leider nur bedingt geeignet. Das liegt aber nicht an den Themen, sondern an dem kanadischen Akzent, der wirklich sehr gewöhnungsbedüftig ist. Der haitianische Dialekt Dominics ist dagegen sehr gut zu verstehen. Aber zum Glück gibt es auch französische Untertitel, so dass der Inhalt nicht schwer zu verstehen ist.

Trotzdem bin ich froh, e-mails, Foren und feeds endlich wieder lesen zu können. Und zu dieser Lektüre kehre ich nun wieder zurück.