Archiv für den Monat: September 2008

Chatten auf französisch

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Bei busuu.com kann man in vielen Sprachen Übungen zum Wortschatz absolvieren und sogar mit Leuten aus aller Welt chatten. In der Fremdsprache, mit Muttersprachlern, natürlich. Funktioniert ein wenig wie Tandem-Projekte, nur auf freiwilliger Basis und ohne Verpflichtungen.

Kategorie: Französisch | Tags: ,

Mathematik zum Anfassen

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Eine Auswahl der Exponate aus dem Mathematikum des Herrn Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher gastiert vom 15.-28. September 2008 in der Uni Hamburg.

Das Ziel der Wanderausstellung ist das Experimentieren mit Mathematik und dies für Jung und Alt: Man legt Puzzles und grübelt über Knobelspiele. Man entdeckt den „goldenen Schnitt“ und spielt mit beim Kugelwettrennen. Die Ausstellung nimmt die Ängste vor der Mathematik und begeistert für die Beschäftigung mit mathematischen Problemen

Ich finde es sehr wichtig, dass Schüler erfahren, dass Mathematik nicht nur sprödes Termumformen ist, sondern ausgehend von praktischen Problemen nach Rechenverfahren und Verallgemeinerungen sucht, die Bilder aber nicht aus den Augen lässt. (Mein Lieblingsteilgebiet der Mathematik ist Geometrie, ergänzt mit Algebra – mit anderen Worten: Berechenbarkeit der Bilder, Anschaulichkeit der Formeln). Beutelspacher ist mir seit meinem 1. Semester an der Uni ein Begriff; ich wage sogar zu behaupten, dass ich ohne sein Buch „Lineare Algebra“ kuam das erste Semester überlebt hätte: was bei Gerd Fischer, „Lineare Algebra“ (man merkt, um welche Vorlesung es sich handelte) mathematisch präzise und knapp formuliert ist, wird bei Beutelspacher ausführlich und anschaulich erklärt. Wenn ich was bei Fischer, weil es zu knapp war, nicht verstand, brauchte ich nur bei Beutelspacher nachzulesen, um dann, wenn ich es endlich verstanden hatte, mit den Formulierungen von Fischer weiterzuarbeiten. Ich habe im Studium nur ein weiteres, so ausführlich geschriebenes Buch kennengelernt: Meyberg, „Algebra Band 1 und 2“.

Für Nichtmathematiker kann ich von Beutelspacher noch „In Mathe war ich immer schlecht“ empfehlen, eine Sammlung verständlich erklärter Probleme und Anekdoten aus dem Bereich der Mathematik. Mathestudenten lege ich besonders „Das ist o.B.d.A trivial“ ans Herz, weil darin der Umgang mit guten Formulierungen erklärt wird (ein Problem, das ich während meiner Tutorenzeit bei Studenten immer wieder feststellen musste).

Aber zurück zum Thema. Einen Ausflug mit meiner derzeitigen Matheklasse traue ich mir nicht zu. Eher mit meiner AG. Aber die muss sich erstmal wieder zusammenfinden. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit. Ich hoffe es.

Fermi-Aufgaben

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Neuerdings wird mein Blog über den Begriff „Fermi-Aufgaben“ gefunden. Ich kann zwar nicht erkennen, zu welchem Zweck diese so gesucht werden, aber ich kann ja mal ein paar Worte darüber fallenlassen, in der Hoffnung, dass die Suchenden fündig werden.

Fermi-Aufgaben sind benannt nach dem Physiker Enrico Fermi. Dieser nahm an den ersten Atombombentests der USA teil. Ihm gelang vor Ort eine ziemlich gute Abschätzung der Sprengkraft der Bombe, indem er Papierschnippsel in die Luft warf und beobachtete, wie weit sie durch die Druckwelle davongetrieben wurden.
Fermi-Aufgaben sind entsprechend Schätzaufgaben: man hat nicht genug Datenwerte, um genaue Berechnungen durchzuführen, also muss man gut begründet schätzen.
Beispiele: „Wie viele Klavierstimmer gibt es in Chicago?“ „Wie viele Haare wachsen auf meinem Kopf?“ „Wenn sich alle Einwohner Hamburgs nebeneinanderstellten, wie viele Kreise würden sie um die Binnenalster bilden können?“

Der Friedrich-Verlag hat dazu die Fermi-Box herausgegeben, mit richtig guten Aufgaben, die man im Matheunterricht oder in einer Mathe-AG bearbeiten kann.
Weitere Links mit Erläuterungen und Aufgabenbeispielen sind hier und hier.

Prokrastinationsdiagramm

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Ein Baumdiagramm zur Prokrastination