Kategorie-Archiv: gelernt

Sprintstudium Modul 4 – 1. Tag

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kumu – der Lehrer
helu kumu – die Primzahl

Nun wirds also theoretisch. Beim ersten Überfliegen des Ablaufplans hatte ich nur die Begriffe Grammatik und Chomsky wiedererkannt. Chomsky spielte in meinem Studium eine große Rolle. In Französisch hatte ich meinen Schwerpunkt in Linguistik, und dort wurde ausschließlich Generative Grammatik gelehrt. Es endete mit einem richtig guten Seminar über Generative Semantik, in dem ich das Lambda-Kalkül kennenlernte. Das wiederum fand ich in der Programmiersprache Scheme wieder.
Nun aber zurück zum heutigen Programm. Grammatiken haben wir kennengelernt, zu Wörtern, die aus Alphabeten zusammengesetzt wurden. Und mit AtoCC gespielt. Und endliche deterministische und nichdeterministische Automaten gezeichnet. Und etwas hawaiianisch gelernt (siehe oben). 🙂

Sommer- und Winterzeit im Blog

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Ein ewiges Ärgernis ist das halbjährliche Umstellen der Uhr zwischen Sommer- und Winterzeit. Die meisten Funkuhren stellen sich automatisch im Laufe des Tages um. Auch am PC kann man mit einem Häkchen in den Einstellungen die automatische Umstellung festlegen. Bei WordPress gibt es diese Möglichkeit auch: Unter Einstellungen -> Allgemein -> Zeitzone muss man dafür „Berlin“ auswählen statt der tatsächlichen Zeitverschiebung zu UTC, dann stellt WordPress selbst Sommer- und Winterzeit ein. (Tipp gefunden bei kleingebloggt )

Kategorie: Computer, gelernt

RS-FlipFlop

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Als ich neulich über FlipFlops (also nicht die Schuhe, sondern Speicherbausteine in der Informatik) sinnierte und mir kleinschrittig verständlich machen wollte, warum so ein kleines niedliches Objekt (Meinung einer Frau, die sich herzlich wenig für Schuhe interessiert) eine so genial einfache Speichermöglichkeit bietet, habe ich Ralf Appelts Sketchnotes probiert. Sketchnotes sind eine Weiterentwicklung der üblichen Kästen und Pfeile, um Zusammenhänge hervorzuheben, die aber einfach genug gestaltet sind, dass man sie auch ohne große künstlerische Begabung und einem Zeitpensum von mehreren Stunden hinbekommt.

Gezeichnet habe ich auf meinem iPad mit der App „Noteshelf“ und einem Stift von Acase. „Noteshelf“ bietet eine große Stift-, Farb- und Papierauswahl. Das eigentlich noch einfacher zu bedienende „Skitch“ hat sich in der neueren Version als unpraktisch erwiesen, weil nachträgliches Übermalen von Text mit einem Marker nicht möglich war, da sofort der Text stattdessen verschoben wurde. Weitere Apps wie „Notes Plus“ und „Penultimate“ bieten nicht so viele Stift- und Farbmöglichkeiten. Außerdem hat „Noteshelf“ einen Auflagenschutz, d.h. wenn die Hand auf dem iPad liegt, zeichnet diese nicht aus Versehen mit. Man kann dadurch mit dem Stift sehr komfortabel, wie auf richtigem Papier, zeichnen.

Und nun versuche ich noch kurz zu erläutern, was man auf den Bildern sehen kann (wobei die bestimmt nicht ohne Fehler sind!):

Ein wesentlicher Bestandteil eines Rechners ist sein Speicher. Weil der so wichtig ist, gibt es für die verschiedenen Aufgaben gleich mehrere: Hauptspeicher, Cache, Festplattenspeicher etc. Dafür benötigt man besondere Bauteile. Fließt der Strom durch einen Eingang dieses Bauteils hindurch zu einem seiner Ausgänge (die heißen hier q und qStrich), dann sollte sichergestellt sein, dass diese Information an den Eingang des Bauteils zurückgeht. Das Bauteil soll sich ja über eine gewisse Zeitspanne merken, an welchem Ausgang eine höhere Spannung ist. Dies geschieht, indem zwei Leitungen jeweils von den Ausgängen zu den schräg gegenüberliegenden Eingängen geführt werden. An die beiden Ausgänge stellt man noch die Bedingung, dass an genau einen der beiden Ausgänge innerhalb eines Zeitintervalls eine höhere Spannung vorliegt (der Ausgang mit der höheren Spannung bekommt den Wert 1 zugewiesen, der andere den Wert 0). Dadurch hat man immer die Möglichkeit, bei der Erweiterung des Schaltwerks den Ausgang mit der höheren oder der niedrigeren Spannung anzuzapfen. Zusätzlich zu den Ausgängen, die wieder zum Eingang hingeführt werden, benötigt man mindestens eine weitere Leitung zu den Eingängen zum Schalten – das RS-FlipFlop hat zwei und die heißen r und s (daher der Name des Flipflops).

Damit sind die wichtigen Eigenschaften eine FlipFlops beschrieben: Ausgänge, die über kreuz wieder zum Eingang führen und immer nur einer von ihnen den Wert 1 hat, sowie Schaltleitungen am Eingang.

Im Innern kann man das RS-FlipFlop unterschiedlich aufbauen. Hier im Beispiel hat man zwei NOR-Gatter benutzt. NOR steht für „not or“ und bedeutet, dass am Ausgang des NOR-Gatters nur eine höhere Spannung ist (Wert 1), wenn an beiden Eingangsleitungen eine niedrigere Spannung (Wert 0) vorliegt (das ist jetzt kein Perpetuum Mobile, sondern… ach fragt doch einen Physiklehrer, der weiß das).

Nun kann geschaltet werden. Schaltet man r auf den Wert 1 und s auf den Wert 0, dann ist egal, was an den Ausgängen des FlipFlops vorher gewesen ist, denn nun erhält q den Wert 1 und qStrich den Wert 0. Man sagt dann, das FlipFlop wurde gesetzt.
Wenn umgekehrt r=0 und s=1 geschaltet wird, dann wird q immer 0 und qStrich immer 1 werden, das FlipFlop wurde damit zurückgesetzt. (Da „setzen“ auf englisch „set“ und „zurücksetzen“ dann „reset“ heißt, kann man den Namen des RS-FlipFlops auch darauf zurückführen).
Und wenn r und s beide den Wert 0 annehmen, daaaaaaann *Trommelwirbel* passiert nichts. Q und qStrich bleiben bei ihren Werten. Sie wurden ge-spei-chert! Jawoll!

Leider hat das RS-FlipFlop einen entscheidenden Nachteil: sobald r=s=1 ist, werden q und qStrich beide 0. Das verletzt ganz klar die Bedingung, dass q und qStrich niemals den gleichen Wert haben dürfen, die Schaltung gerät dann ins Schwingen. Und wie löst man das? Ganz einfach, indem man es einfach nicht schaltet. Aber wehe, der neue Praktikant darf damit spielen.

Andere FlipFlops lösen diesen gefährlichen Fall dadurch, dass nur ein Eingang vorhanden ist (D-FlipFlops setzen bei Eingang 0 q auch auf 0 und qStrich auf 1, bei Eingang 1 wird q auf 1 und qStrich auf 0 gesetzt) oder dass die Ausgangssignale miteinander vertauscht werden (JK-FlipFlops vertauschen die Werte von q und qStrich, das nennt man „Toggeln“).

Wenn man nun von diesen total einfachen und dennoch genialen Bausteinen ganz viele zusammenschaltet, kann man Speicher, Zähler und Steuerungen daraus bauen. So spricht man zum Beispiel bei Computern von einer 32- oder 64-Bit-Architektur und meint damit, dass ihre Prozessoren 32 bzw. 64 Bit gleichzeitig verarbeiten können – gespeichert in 32 bzw. 64 FlipFlops. Klar, dass die nicht besonders groß sein können, wenn die auf einem Chip Platz haben, neben vielen weiteren Rechner-, Speicher, Zähler- und Steuerelemente. Aber das Grundprinzip jedes einzelnen FlipFlops ist immer das gleiche.

Frankreichaustausch Tag 1

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5 Uhr morgens. Aufstehen. Ich. Weil keine Schule ist. Bin ich irre?
Mich erinnern die Schmerzen beim Aufstehen daran, dass ich mir am Abend zuvor den Zeh so kräftig geprellt hatte, dass ich ins Krankenhaus zum Röntgen gefahren bin wurde, nur um die Bestätigung zu bekommen, dass er nicht gebrochen ist. Nun war er also die ganze Nacht getaped und das blieb er auch den ganzen Tag. Wie soll das bloß bei den Tagesausflügen werden?

Abfahrt

 

Ich sitze im Flugzeug von Hamburg nach Paris neben zwei netten Schülerinnen, mit denen ich mich über den Flug, die tolle Aussicht (ich habe einen Fensterplatz!) und über den bevorstehenden Austausch unterhalte. Sie zeigen mir das Würfelspiel Tackeln, wir schaffen neben Start- und Landephase sowie Getränkeausgabe während des einstündigen Fluges immerhin noch eine Runde. Ich probiere während der Landephase meinen neuen Fotoapparat aus. Der hat jetzt sogar richtigen Zoom, den teste ich aber erst später bei der Gepäckausgabe aus.

Landung

 

In Paris müssen wir etwas länger auf unseren Anschlusszug warten. Dabei schaue ich mir die Mohammed-Karikatur des Charlie Hebdo an, um die in Frankreich ein großer Wirbel herrscht, und kann mir den Kauf eines neues Titeuf-Bandes gerade noch verkneifen. Am späten Nachmittag kommen wir in Le Mans an, von dort aus geht es mit der Straßenbahn nach Antarès, wo unsere Schüler von ihren Gastfamilien abgeholt werden. Auch wir Lehrer können nun erstmal durchatmen.

Schließlich Abendessen in der Familie. Dusche. Bett.

Französische Wörter, die mir heute gefehlt haben: eigentlich alle.

Kategorie: Französisch, gelernt

Sprintstudium Modul 3 – 2. Tag

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Wie gestern angekündigt wurde heute gebastelt. Es endete bei mir in einer fast funktionierenden Volladdiererschaltung. Das Stecken war für mich als Nichtphysikerin nicht so einfach, aber einen einfachen Schaltkreis zum Testen eines UND-Baustein habe ich dann doch hinbekommen. Was für ein Fummelkram! Und für die Schüler muss ich den Zeitbedarf wohl mindestens mit Zehn multiplizieren…

image

Der fast funktionierende Volladdierer

Nach dem Basteln wurde wieder viel gezeichnet: FlipFlops, Zeitdiagramme, Schaltwerke. Puh, das war viel, aber wahnsinnig interessant, jetzt schon einen Eindruck vom Speichern von Daten u.d dem flexiblen Rechnen zu haben.

Morgen gehts mit dem Aufbau von Computern weiter, der Von-Neumann-Architektur. Das würde ich gern in meinem Seminarfach einbauen!

Sprintstudium Modul 3 – 1. Tag

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Multiple Komplexe

Dieses Modul wird sehr technisch. Heute ging es um Boolesche Algebra, um Normalformen und um grundlegende Schaltungen. Besonders überrascht bin ich immer noch, dass wir an einem Tag Schaltungen wie Halb-und Volladdierer sowie Multi- und Demultiplexer verstehen und zusammensetzen können und alles eigentlich ganz einfach scheint. Das zeigt mir, wie wichtig gute Lehrarbeit und eine gewisse didaktische Strukturierung und Reduktion ist.
Morgen werden wir Schaltungen richtig nachbauen, bisher haben wir sie mit dem Programm „Digitalsimulator“ gezeichnet.

Unter eigener Domain (II)

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Wie man aus meinem ersten Artikel hierzu bereits bemerkt haben sollte – ich bin absoluter Anfänger, was Server, Shells und eigene WordPress-Installationen angeht. Ich arbeite mich gerade durch die Installationshilfe von WordPress, gerate an MySQL und kämpfe mich durch UNIX-Befehle, die mich sehr entfernt an DOS-Zeiten erinnern (mit cd kommt man dennoch überraschend weiter…).

Immerhin, mal mit DOS gearbeitet zu haben erleichtert mir den Umgang mit den UNIX-Befehlen sehr. Meine naive Frage, wie man eigentlich eine Datei umbenennt, konnte ich mir durch eine Anfänger-Seite selbst beantworten. Wie man aber mal eben eine Datei mit dem Texteditor öffnet, stellte mich dann wieder vor eine große Hürde. Unglaublich, wie einfach es einem durch Windows gemacht wird: mal eben mit der Maus hierhin geschoben, mit Rechtsklick oder Tastenkombination umbenannt und mit Enter geöffnet. Umso ärgerlicher ist es, dann wieder auf Kindergartenniveau danach zu fragen, wie man denn eine Datei in der Shell öffnet.

Ziemlich viel Kleinkram also, bis endlich WordPress richtig läuft.

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Unter eigener Domain (I)

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Ich habe mich entschlossen, mein Blog demnächst unter eigener Domain laufen zu lassen. Das hat mehrere Gründe: Es gibt viel mehr Funktionen und Plug-ins für WordPress, die ich gerne nutzen möchte, ich kann dann auch Audio-Dateien auf „meinem“ Server laufen lassen, ohne mich woanders wieder registrieren zu müssen und meine Daten öffentlich zu stellen, neben dem Hauptblog können noch weitere Blogs, Wikis, Foren, evtl. auch moodle laufen (wollte ich ja schon immer mal ausprobieren).

Bisher habe ich nur einfache Webseiten (nur HTML mit ein paar verlinkten doc-/txt-/pdf-Dateien) verwaltet. Das tat ich mit Hilfe des ftp-Clients ftp-uploader. SSH war bisher kein Thema, jedenfalls nicht bewusst. Ebenso Skriptsprachen. Doch, irgendwann hatte ich mal aus Spaß ein Forum installiert, das auf PHP basierte.

Mein Blog wird also demnächst umziehen. Bis es soweit ist, halte ich ein paar Erfahrungen bei der Einrichtung hier fest. Wie gesagt, es ist mein erster selbst gehosteter Blog und auch das erste Mal, dass ich mein Plätzchen auf dem „eigenen“ Server selbst einrichte. Dazu nutze ich das Programm putty. Mein erster Erfolg für heute ist, mit Hilfe von putty mich auf dem Server eingeloggt zu haben, mein Passwort (mit Hilfe von google) geändert zu haben und schließlich einfach mal den Befehl „exit“ ausprobiert zu haben.

Um das Passwort zu ändern (nur als Notiz für mich):
passwd <User-Name>
<altes Passwort>
<neues Passwort>
<nochmal neues Passwort>

Infos zur neuen Adresse des Blogs folgen, sobald das Blog dort eingerichtet ist.

Kategorie: Computer, gelernt, Orga | Tags: ,

csv

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Auf meinem neuen Schleppi (ein richtiges Fingertablet-Stifteingabe-normaleTastatur-Notebook, nicht nur so’n iPad 😉 ) versuche ich gerade, Thunderbird mit den Einstellungen von meinem PC zu synchronisieren. Dazu nutze ich einerseits SugarSync, andererseits möchte ich auch die Kontakte auf dem neuesten Stand halten und verwende auch Google Kontakte. Leider funktioniert das Add-On nicht, so dass ich auf ein manuelles Exportieren und Importieren zurückgreifen muss, bis es ein funktionierendes Add-On gibt. Google Kontakte kann aber nur csv-Dateien importieren. Bei Thunderbird wiederum fand ich unter den Dateienendungen nur *.ldif und so komische Bezeichnungen wie „Komma getrennt“ und „Tabulator getrennt“, damit konnte ich aber nichts anfangen. Also wieder einmal gegoogelt und gelernt, dass *.csv für „comma-separated value“ steht, also „Komma getrennt“ in Thunderbird entspricht. Wäre es nicht weniger verwirrend gewesen, einfach die Endung in Thunderbird zu schreiben? Oder gibt es andere „Komma getrennt“-Dateien?

P.S.: Gibt es eigentlich schon richtige Apps für Tablet-PCs, die ähnlich in der Bedienung sind wie iPod- oder Android-Apps, also durch Wischtechnik o.ä.?

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