Kategorie-Archiv: Schule

Sprintstudium Modul 9 – 3. Tag

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Okay, das war jetzt sehr spät. Aber so ganz ohne Abschluss will ich meinen Bericht hier nicht lassen.

Wir waren ja immer noch beim Thema Didaktik. Und am Tag zuvor waren wir auf dem TILL gewesen, den wir nun besprachen. Danach diskutierten wir noch über zwei Vorträge (Kreativität im Informatikunterricht und Informatik im Kontext). Tja, und dann war es auch schon vorbei, das letzte Modul.

Aber halt, ganz vorbei war es dann doch nicht. In den Ferien musste ich noch einen Unterrichtentwurf verfassen, über Bildcodierung in der 5. Klasse. Da habe ich mal wieder festgestellt, dass ich Hausarbeiten gar nicht mag, also die, die ich selber schreiben muss. Ich schreibe lieber eine Klausur. Doch diesmal habe ich die Hausarbeit nicht nur mit Word geschrieben (jaja, böse, LaTeX ist besser und so, ach drauf gepfiffen), sondern auch die Formatvorlagen für das automatisch erstellte Inhalts- und Quellenverzeichnis genutzt, was seeehr praktisch war. Das werde ich in meinem nächsten Seminarfach unbedingt erwähnen. Und während des Schreibens habe ich gemerkt, dass es so viele Themen gibt, die ich unbedingt einmal unterrichten oder als Projekt durchführen möchte. Oder auch vertieft erforschen.

Tja, nun ist auch diese Hausarbeit fertig und abgeschickt. Nun heißt es warten. Auf die Bewertung der letzten Klausur und der Hausarbeit. Vielleicht auf eine letzte offizielle Abschlussfeier. Und auf die Möglichkeit, aus der Qualifikation einen Masterabschluss (nur eine Formalität, keine Fortsetzung des Studiums) zu machen.

Der nächste Durchgang hat bereits gestartet. Ich hoffe, sie haben alle neben dem vielen Lernen so viel Spaß wie wir! Ich wünsche es ihnen!

</Sprintstudium>

Kategorie: Informatik | Tags:

Sprintstudium Modul 9 – 2. Tag

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Eigentlich stimmt der Titel nur zeitlich, denn wir waren heute nicht in der Uni, sondern beim Tag der Informatiklehrerinnen und -lehrer, kurz TILL, der dieses Jahr in Göttingen im Hainberg-Gymnasium stattfand. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der GI-IBNB (Lehrergruppe der GI für Niedersachsen und Bremen) und durch den Schulleiter folgte Herr Modrows Vortrag „Macht Informatik Freude?“. Als Antwort darauf folgte im zweiten Vortrag eine Präsentation von interaktiven Spielideen mit Scratch einerseits und Smartphone, Lego WeDo, XBox Kinect, Makey Makey, Arduino und Picoboard als Eingabegeräte. Im zweiten Workshop hatte ich die Möglichkeit, solche Spielideen mit Hilfe der Android App „Scratch Sensors“ mal auszuprobieren. Ich kann mir auch gut vorstellen, das ein oder andere sensorgesteuerte Spiel in meiner AG umzusetzen, da hier nur wenige Kosten, wenn überhaupt, anfallen.
Im ersten Workshop ging es um Informatik mit Minecraft.Edu. Hier sehe ich das Problem, dass, wenn nicht gerade viele Schüler eine eigene Minecraft-Lizenz besitzen, diese recht teuer erworben werden müssen.
Morgen ist der allerletzte Tag im Sprintstudium.

Sprintstudium Modul 9 – 1. Tag

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Das letzte Modul, die letzte Klausur (die über P-NP und Semaphoren). Komisch, dass das Sprintstudium nun fast vorbei ist und keine Klausur mehr folgt, sondern nur noch eine Hausarbeit über eine Unterrichtssequenz.
Das letzte Modul ist das 2. Didaktikmodul. Heute wurden die Unterrichtssequenzen vorgestellt. Viele tolle Ideen waren dabei, die ich gerne ausprobieren würde, wenn… Ja wenn ich in der Oberstufe richtig Informatik unterrichten würde. Natürlich hat das Seminarfach Spaß gemacht, weil ich alles einfach mal ausprobieren konnte, ohnean ein KC gebunden zu sein. Und das Feedback des Kurses bestätigt mich darin, dass das viele praktische Arbeiten genau richtig war. Aber manchmal sind die vertiefenden Hintergründe dabei etwas zu kurz gekommen. Und dies wäre wohl im Informatikunterricht besser. Aber ich schweife ab.
Ich wollte ja eigentlich ein paar Unterrichtsideen vorstellen: QR-Codes für Arme, Logikschaltungen mit Minecraft, Netzwerke selber erstellen, Bildbearbeitung mit Java programmieren. Hat mir sehr imponiert, ist aber alles ab Klasse 10. Da bin ich mit meiner Einheit über Bildcodierung in Klasse 5 sehr aus dem Rahmen gefallen.
Morgen berichte ich vom TILL (Tag der Informatiklehrerinnen und -lehrer), auch bei twitter mit dem Hashtag #till14.

Kategorie: Computer, Informatik | Tags:

Mathematisches zum Jahresende

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Nicht mal mehr zwei Monate dauert dieses Jahr noch an. Genug Zeit, um ein bisschen Mathe zu machen. Bei der Mathe-Olympiade ist mittlerweile die zweite Runde durch. Doch für neues Futter ist gesorgt: Nächste Woche startet die Lange Nacht der Mathematik. 14 Stunde Mathe. Nachts. Ohne Preise. Meine Schule bietet diesen Wettbewerb nun schon zum dritten Mal an, und obwohl die Teilnahmebedingungen aufgrund einiger unschöner Vorfälle im letzten Jahr verschärft wurden, haben sich paradoxerweise noch mehr Schüler angemeldet. Ich freue mich zwar schon darauf (natürlich tu ich das, schließlich organisiere ich den Ablauf an unserer Schule). Dennoch ist da immer wieder der Gedanke, dass es 14 Stunden sind, nur mit Mathe, nachts! Wie werde ich das bloß durchhalten? Klar, der Kaffee muss in Strömen fließen. Und Cola. Ich werde bestimmt auch um Mitternacht zweifeln. Und am Samstag todmüde denken, warum ich mir das antue. Und glücklich sein, dass die Nacht endlich vorbei ist.

Aber am Montag werde ich wie die teilnehmenden Schüler sagen: „14 Stunden Mathe, nachts. Boah, sind wir gut!“

Kategorie: Mathematik

Sprintstudium Modul 8 – 3. Tag

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Themen heute: Parallelität und Nebenläufige Prozesse.
Werkzeuge: Java, JavaHamster und snap! (letzteres wegen seiner neuen Funktionen, alles aber noch beta, daher noch recht instabil)
Scratch/BYOB wurde nur kurz erwähnt, da diese Nebenläufigkeit eh beherrschen und Schüler diese hier intuitiv nutzen.
Kennengelernte Darstellungsform: Petrinetze

Im nächsten (und letzten) Modul geht es wieder um Didaktik. Diesmal sollen wir eine Stunde oder eine kurze Sequenz vorstellen, die wir selbst durchgeführt haben. Das bedeutet, ich muss fürs nächste Modul sowohl für die Klausur lernen als auch eine Hausarbeit schreiben. Puh!

Sprintstudium Modul 8 – 2. Tag

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Heute ging es um die Berechenbarkeit mit dem Höhepunkt P-NP-Problem. Dazu ein paar Anwendungsbeispiele, darunter den Traveling Salesman.
Daneben wurde gezeigt, wie man die Korrektheit eines Algorithmus prüfen kann und wie man mit dem JavaHamster funktional programmieren kann (der Hamster kann nämlich neben etwas Scratch und Java auch Scheme). Funktionales Programmieren ist gewöhnungsbedürftig, wenn man jahrelang imperativ und objektorientiert programmiert hat. Und die Klammern stören und ergeben unübersichtlichen Code. Aber interessant isses. Und BYOB kann auch funktional (sollte man auch erwarten, wenn Alonzo eine Lambdafrisur hat). Zum Schluss gab es einen kleinen Einblick in die logische Programmiersprache Prolog.

Kategorie: Informatik | Tags:

Sprintstudium Modul 8 – 1. Tag

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Kurz: KlausurTuringTuringTuring. Und Essen. Überhaupt bestehen Fortbildungen immer aus viel Essen. Besonders diese hier.

Dieses Modul, das den zweiten Teil der Theoretischen Informatik darstellt, widmet sich ausführlich den Turingmaschinen. Heute wurde daher mit Kara und AtoCC geturingt, am Ende auch mit snap!, was früher mal BYOB hieß. Und verglichen mit vor einem Jahr komme ich nun ganz gut mit den Turingmaschinen zurecht. Nur die kombinierte Turingmaschine muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen.
Morgen gehts mit der Berechenbarkeit weiter *wink an Herrn Rau, dessen sehr lesenswerten Blogartikel zum P-NP-Problem ich verlinken werde, wenn ich wieder am Rechner sitze*. Mit funktionaler Programmierung. Und Threads. Es bleibt spannend.

7 Dinge, die ich ohne meine Informatik-AG nicht wüsste

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  1. Anführungszeichen unten erhält man durch Komma Komma, weil Shift+2 nur welche oben macht.
  2. Anführungszeichen oben erhält man mit Apostroph Apostroph oder Accent aigu Accent aigu oder Kombinationen daraus.
  3. Vor Punkt und Komma steht immer ein Leerzeichen ,dahinter nicht.
  4. Zeilenumbrüche muss man immer genauso wie im abgetippten Text machen, auch wenn kein neuer Absatz folgt und im abgetippten Text ausdrücklich steht, dass der Vorteil am Computer darin besteht, einfach weiterzutippen, ohne Rücksicht auf ein Zeilenende zu nehmen.
  5. Eigene Tippfehler übersieht man immer, die des anderen findet man immer. Auch Lehrer machen Tippfehler.
  6. 🙂 gehört in einen Ordnernamen wie der Dr. in den Ausweis.
  7. „Finde heraus, wie viele Zeilen und Spalten eine Excel-Tabelle insgesamt hat.“ wird mit Excel2010  zu einer echten Fleißaufgabe, weil bei 45000 nicht mehr Schluss ist.
Kategorie: Computer, Informatik, Schule

Sprintstudium – Es geht wieder los!

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Das niedersächsiche Kultusministerium hat in der Oktoberausgabe seines Verwaltungsblattes bekanntgegeben, dass man sich nun wieder auf das Sprintstudium Informatik bewerben kann. Voraussetzung ist, dass man das 2. Staatsexamen besitzt, bereits fest an einer niedersächsischen Schule angestellt ist und ein Informatik-affines Fach (Mathe oder eine Naturwissenschaft) unterrichtet. Was man bis wann für die Bewerbung eingereicht haben muss, kann man am besten im Verwaltungsblatt auf S. 385 (Oktober 2013) nachlesen.

Ich mache hier gerne Werbung für das Sprintstudium und für das Fach. Als ich mich vor zwei Jahren beworben hatte, wusste ich nicht so genau, was auf mich zukommt. Aber ich bereue es bis heute nicht. Es macht mir viel Spaß, Neues zu lernen und immer mehr Abläufe am Computer zu verstehen. Da ich sowieso schon gerne vor dem Computer sitze, macht es mir auch nichts aus, in den Ferien das letzte Modul nachzuarbeiten. Auch habe ich durch mein Studium die Möglichkeit erhalten, den Unterricht an meiner Schule zu verändern, indem ich ein Seminarfach und AGs anbieten darf.

Aber auch wenn das Fach super spannend ist und fürs Studium 12 Jahresstunden Entlastung (das bedeutet 6 Stunden pro Schuljahr) angeboten werden, möchte ich nicht die Belastung verschweigen, die sich in dieser Zeit ergibt. Schließlich ist man für zwei Jahre (eigentlich sogar 2,5 Jahre) an das Studium gebunden. Für jedes Modul muss man viermal im Jahr drei Tage Vertretung in der Schule vorplanen, damit die Klassen nicht unter dem Unterrichtsausfall leiden. Die drei Tage sitzt man in Göttingen auch nicht einfach ab, sondern man hat 8 Stunden pro Tag (auch am Anreisetag!) Vorträge, Übungen und Gruppenaufgaben (dafür gibt es zwischendurch Kaffee und viel zu Essen). Wenn man mal krank ist, muss man sich den Stoff eines gesamten Moduls selbst erarbeiten. Und Ferien und ehemals freie Wochenenden sind mit der Vorbereitung auf die nächste Klausur (die im Anschluss an die Anreise geschrieben wird!) gefüllt, die Universitätsniveau hat. Oder es muss ein größeres Projekt programmiert oder eine Hausarbeit geschrieben werden. Und ja, man kann auch durch eine dieser Klausuren durchfallen. Dann muss diese zusätzlich zur nächsten Klausur nachgeschrieben werden.

Kurz: Wer richtig Spaß an Computern hat, etwas Neues lernen möchte und sich nicht scheut, sich etwas anzustrengen, für den kann dieses Sprintstudium genau das Richtige sein. Einen Überblick über den Ablauf und die Themen kann man sich auf meiner neu eingerichteten Seite machen, auf der ich meine verfassten Beträge zum Sprintstudium aufgelistet habe.

Kategorie: Informatik

Knobelaufgabe

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Herr Huber und Herr Meier sind Malermeister. Herr Huber benötigt für das Streichen eines Raumes einen Tag, Herr Meier ist etwas langsamer und benötigt zwei Tage. Wenn sie zusammen arbeiten, braucht jeder von ihnen halb so lange, also arbeiten sie 0,5+1=1,5 Tage. Das wäre aber länger, als wenn der erste alleine gearbeitet hat.

Wo steckt der Fehler?

Kategorie: Mathematik